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Master
Der Master ([] oder [], aus engl. master, das auf lat. magister ?Lehrer, Vorsteher, Meister? zurückgeht) ist in vielen europäischen Staaten der zweite akademische Grad, den Studenten an Hochschulen als Abschluss einer wissenschaftlichen Ausbildung erlangen können. In vielen Ländern Europas ist diese Bezeichnung im Rahmen des Bologna-Prozesses eingeführt worden, dessen Ziel die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Hochschulraums ist. Er wird nach einem ein- bis zweijährigen Vollzeit- oder berufsbegleitenden Studium verliehen. Studienvoraussetzung ist ein Bachelor- oder der Abschluss in einem traditionellen, einstufigen Studiengang (Magister, Diplom, Erstes Staatsexamen in Rechtswissenschaften oder Lehramtsstudium; Abschluss in Medizin). Je nach Ausrichtung kann ein Masterstudiengang der wissenschaftlichen Vertiefung des vorherigen Studiums oder der Erschließung neuer Wissensgebiete dienen. Viele Masterstudiengänge sind...
Der Master ([] oder [], aus engl. master, das auf lat. magister ?Lehrer, Vorsteher, Meister? zurückgeht) ist in vielen europäischen Staaten der zweite akademische Grad, den Studenten an Hochschulen als Abschluss einer wissenschaftlichen Ausbildung erlangen können. In vielen Ländern Europas ist diese Bezeichnung im Rahmen des Bologna-Prozesses eingeführt worden, dessen Ziel die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Hochschulraums ist. Er wird nach einem ein- bis zweijährigen Vollzeit- oder berufsbegleitenden Studium verliehen. Studienvoraussetzung ist ein Bachelor- oder der Abschluss in einem traditionellen, einstufigen Studiengang (Magister, Diplom, Erstes Staatsexamen in Rechtswissenschaften oder Lehramtsstudium; Abschluss in Medizin). Je nach Ausrichtung kann ein Masterstudiengang der wissenschaftlichen Vertiefung des vorherigen Studiums oder der Erschließung neuer Wissensgebiete dienen. Viele Masterstudiengänge sind zulassungsbeschränkt.

Der Master in Deutschland

Allgemein

Der Master als akademischer Grad kann von Universitäten und gleichgestellten Hochschulen, Kunst- und Musikhochschulen und Fachhochschulen verliehen werden. Die von Universitäten und gleichgestellten Hochschulen sowie von Kunst- und Musikhochschulen verliehenen traditionellen, einstufigen Abschlüsse gelten als äquivalent zum Master. Der Master verleiht dieselben Berechtigungen wie die bisherigen Diplom- und Magisterabschlüsse der Universitäten.[1][2] Nach den Vorgaben der Länder ist bei einem Masterstudiengang ein hohes fachliches und wissenschaftliches Niveau zu gewährleisten, das mindestens dem der eingeführten Diplomabschlüsse entsprechen muss.[3] Das künstlerische Profil haben Masterstudiengänge an Kunst- und Musikhochschulen. Masterstudiengänge, mit denen die Voraussetzungen für ein Lehramt vermittelt werden, haben ein lehramtsbezogenes Profil.[4]

Die folgende Abbildung zeigt einige mögliche Kombinationen von Regelstudienzeiten für konsekutive Bachelor- und Masterstudiengänge und stellt Sie dem traditionellen Diplom gegenüber: Für konsekutive und nicht-konsekutive Masterstudiengänge sind jeweils verschiedene Abschlussbezeichnungen zulässig. Es ist den Hochschulen auch erlaubt, deutsche Gradbezeichnungen zu verleihen (z. B. Magister der Wissenschaften). Eine Mischung von Deutsch und Englisch ist den Hochschulen aber nicht gestattet. Allgemein gilt, dass entsprechend der Hochschulgesetze der Länder akademische Grade nur in der Form geführt werden dürfen, die durch die Verleihungsurkunde bzw. die Prüfungsordnung festgelegt ist. Beispielsweise darf ein Absolvent mit Diplom einer Universität trotz rechtlicher Gleichstellung nicht stattdessen einen Mastergrad führen oder umgekehrt. Ein Mastergrad darf auch nicht aufgrund eines mit Erfolg abgeschlossenen Diplomstudienganges verliehen werden.[5]

Master of Science (M.Sc.)

Der Master of Science ist üblich in Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften. Je nach inhaltlicher Ausrichtung des Studiengangs kann der Master of Science auch in Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwissenschaften verliehen werden. Außerdem kann er in Studiengängen der Medizin vergeben werden, die nicht mit dem Staatsexamen abschließen. Der Master of Science kann an einen Bachelor of Science angeschlossen werden. In besonderen Fällen kann als Zugangsvoraussetzung auch ein vorangegangener Bachelor of Arts oder Bachelor of Engineering anerkannt werden.

Master of Engineering (M.Eng.)

Der Master of Engineering kann im Bereich der Ingenieurwissenschaften verliehen werden. Je nach inhaltlicher Ausrichtung des Studiengangs kann in den Ingenieurswissenschaften auch der Master of Science verliehen werden. Obwohl die Anforderungen an Masterabschlüsse für alle Hochschularten gleich sind, ist zu beobachten, dass der Master of Engineering überwiegend von Fachhochschulen vergeben wird, während Universitäten in Ingenieurwissenschaften überwiegend den Master of Science vergeben.[6]

Master of Laws (LL.M.)

Der Master of Laws wird in rechtswissenschaftlichen Studiengängen vergeben. Zugangsvoraussetzung ist i. d. R. entweder ein Bachelor of Laws, das Erste Staatsexamen in Jura oder einer der traditionellen akademischen Grade Diplom-Jurist (wird nach dem Ersten Staatsexamen vergeben) und Diplom-Wirtschaftsjurist (FH).

Master of Fine Arts (M.F.A.)

Der Master of Fine Arts wird für Abschlüsse im Bereich der freien Kunst vergeben, die von Kunsthochschulen angeboten werden. Zugangsvoraussetzung ist i. d. R. ein Bachelor of Fine Arts. In künstlerisch angewandten Studiengängen und darstellender Kunst wird jedoch der Master of Arts vergeben.

Master of Music (M.Mus.)

Der Master of Music wird für Abschlüsse im Bereich Musik vergeben, i. d. R. von Musikhochschulen. Zugangsvoraussetzung ist i. d. R. ein Bachelor of Music.

Master of Education (M.Ed.)

Der Master of Education ermöglicht das Lehramt[7] Der Master of Education ist dem Ersten Staatsexamen gleichgestellt und ermöglicht bundesweit den Zugang zum Referendariat oder, wo dies nicht notwendig ist, direkt den Zugang zum Lehramt. Der Master of Education kann allerdings nicht in jedem Bundesland erworben werden und nicht jedes Fach bzw. jede Fächerkombination eignet sich für jeden Schultyp (z. B. wird Latein nur an Gymnasien und Gesamtschulen unterrichtet). Nach Beschluss der Kultusministerkonferenz werden auch Studiengänge, die die Voraussetzungen für ein Lehramt in Evangelischer oder Katholischer Religion vermitteln, mit einem Bachelor oder Master of Education abgeschlossen.[8]">http://www.uni-marburg.de/fb05/studium/master/flyermaster07

Zugang zu Laufbahnen des höheren Dienstes im öffentlichen Dienst

Mit Umstellung der Studiumsabschlüsse waren auch die Zugangsvoraussetzungen für die Laufbahnen des öffentlichen Dienstes anzupassen. Alle akkreditierten Masterabschlüsse eröffnen den Zugang zum höheren Dienst.[9] Die Zugangsberechtigungen für Absolventen der Master- und Bachelorstudiengänge wurden 2002 mit einer gemeinsamen Vereinbarung der Kultusminister- und der Innenminsterkonferenz geregelt[10] und 2007 den Gegebenheiten angepasst[11] In nicht-konsekutiven Masterstudien (typischerweise von Hochschulen als Universitätslehrgänge oder von privaten Anbietern als Lehrgänge universitären Charakters eingerichtet) wurden von Beginn an nur englischsprachige Mastergrade vergeben. Einige der häufigsten verliehenen Grade:
  • MSc (Master of Science)
  • MA (Master of Arts)
  • LLM (Legum Magister/Magistra)
  • MBA (Master of Business Administration)

Der Master in der Schweiz

In der Schweiz gibt es auf Stufe der Masterstudien ebenfalls konsekutive Studiengänge, die forschungsorientiert oder anwendungsorientiert ausgerichtet sein können. Darunter auch Abschlüsse in Disziplinen, die in Deutschland nicht auf das Bachelor/Master-System umgestellt wurden, wie im Bereich Medizin oder der Rechtswissenschaft. Folgende Grade werden in solchen Studiengängen vergeben:
  • MA (Master of Arts)
  • MEng (Master of Engineering)
  • MLaw (Master of Law)
  • MMed (Master of Medicine)
  • MSc (Master of Science)
  • MTh (Master of Theology)
Daneben gibt es sogenannte Nachdiplomstudiengänge, die zum Bereich der akademischen Weiterbildung gezählt werden. Angeboten werden solche Studiengänge sowohl an Schweizer Universitäten als auch an Fachhochschulen. Wenn ein solcher Nachdiplomstudiengang im Niveau einem konsekutivem Studiengang entspricht, kann ein Mastergrad an Absolventen eines solchen Studienganges verliehen werden. In den meisten Studienrichtungen handelt es sich dabei um den Grad Master of Advanced Studies (MAS) unter Angabe der Fachrichtung. Eine Ausnahme sind Abschlüsse im Bereich Betriebswirtschaftslehre, die zum Grad Executive Master of Business Administration (EMBA) führen. In der Schweiz hat die Universitätskommission beschlossen, auf Wunsch des Studienabsolventen die Umschreibung der akademischen Grade Lizentiat und verschiedener Diplome auf die bis 2010 einzuführenden Bezeichnungen zu ermöglichen. Rechtlich sind sie ohnehin gleichwertig, dürfen aber im Schriftverkehr nicht vermischt angeführt werden. Wer einen Studiengang nach der (alten) Lizentiatsordnung absolvierte, darf sich auch MA oder Master of Arts nennen, also beide Titel führen. Die Hochschulen stellen entsprechende Papiere aus. Jedoch darf man nicht beide Titel, also lic. und MA/Master of Arts in ein und demselben Dokument anführen, da sonst der Eindruck erweckt werden könnte, man hätte mehrere Titel erworben. Fachhochschulen sind in der Schweiz ab 2008 befugt, Masterstudiengänge anzubieten. Ferner sind bei privaten Bildungsinstitutionen Mastergrade erreichbar. Einzelne sind nach niederländischem Recht vom Dutch Validation Council beziehungsweise von dessen Nachfolgeorganisation, der Niederländischen Qualitätsagentur, akkreditiert (etwa die ?Master of Arts? des Zentrums für Agogik, Basel), MBA-Programme häufig von der FIBAA.

Der Master in Großbritannien

Allgemein

In Großbritannien dauert das übliche Masterstudium ein bis zwei Jahre im Vollzeitstudium. Zulassungsvoraussetzung dazu ist der britische Bachelor, der damit äquivalente deutsche Bachelor, das deutsche Diplom (Uni oder FH), das Staatsexamen oder der Magister-Abschluss. Das deutsche Vordiplom oder eine Zwischenprüfung ist im Allgemeinen nicht ausreichend. Trotzdem kann es möglich sein, dass einige Hochschuleinrichtungen ausnahmsweise besonders qualifizierte oder begabte Studenten schon nach Beendigung des Grundstudiums und mit einigen Hauptseminar-Leistungsnachweisen für ein Masterstudium annehmen. Die Masterplätze sind zulassungsbeschränkt, die Auswahl der Studenten und Anerkennung etwaiger Vorstudien obliegt der jeweiligen Universität. Es wird in Großbritannien zwischen sogenannten Taught Masters und Research Masters unterschieden. Das Curriculum eines Taught Masters besteht aus einer Reihe von Kursen und endet, nach Absolvierung dieser Kurse, mit dem Verfassen einer relativ kurzen Abschlussarbeit ("dissertation"). Die häufigsten akademischen Grade für solche Studiengänge sind MA (Master of Arts) und MSc (Master of Science), daneben existiert aber eine Vielzahl von anderen Master-Bezeichnungen. Research Master Degrees sind überwiegend Forschungsstudiengänge und enthalten keine oder nur wenig verpflichtende Kurse. Die Abschlussarbeit ("thesis") ist dagegen umfangreicher und muss auf einem Niveau zwischen der Thesis eines PhD-Studienganges und der Abschlussarbeit eines Taught Masters sein. Übliche akademische Grade für solche Studiengänge sind MPhil (Master of Philosophy), MLitt (Master of Letters) und MRes (Master of Research). Eine relativ neue Form des Master's Degree sind die sogenannten Integrated Master's Degrees. Diese werden in vier bis fünf Jahren in einem einzigen, durchgehenden Studiengang nach Schulabschluss erworben, vergleichbar einem Diplom-Studiengang. Sie werden vor allem in technischen und naturwissenschaftlichen Fächern angeboten; einige gängige Abschlüsse sind MEng (Master of Engineering), MMath (Master of Mathematics), MPhys (Master of Physics), MPharm (Master of Pharmacy).

Sonderfälle

In manchen Fällen sind die Gradbezeichnungen irreführend. Einige postgraduale Studien auf Master-Niveau werden mit dem Grad ?Bachelor? abgeschlossen, z. B. der Bachelor of Philosophy der Universität Oxford sowie der Bachelor of Architecture. Andererseits wird an den schottischen ?ancient universities? in den Geisteswissenschaften der Master of Arts als erster akademischer Grad nach einem vierjährigen Studium vergeben.

Der Master außerhalb Europas

Eine allgemein gültige Äquivalenzliste von in- und ausländischen akademischen Graden existiert nicht, in Deutschland wird im Zweifelsfall durch eine Äquivalenzprüfung des zuständigen Kultusministeriums die Gleichwertigkeit festgestellt. Auf europäischer Ebene findet eine zunehmende Harmonisierung der Hochschulsysteme statt, im internationalen Vergleich variieren die Systeme aber noch sehr stark. Hier die wichtigsten Unterschiede zu einigen anderen Ländern, die nicht am Bologna-Prozess teilnehmen.

Vereinigte Staaten von Amerika (USA)

Allgemein

In den USA sowie in Europa gilt der US-amerikanische Master in der Regel als äquivalent zum europäischen Master. Masterstudiengänge werden fast ausschließlich an den im amerikanischen Englisch als universities bezeichneten Hochschulen angeboten, da sie im Gegensatz zu den colleges auch Abschlüsse jenseits des Bachelors vergeben. Master- und Doktor-Studierende sind gemeinsam an der Graduate School der jeweiligen Universität eingeschrieben, gelegentlich auch an einer Professional School, etwa für Law oder Medicine in Yale[12]. Zulassungsvorausetzung zum Masterstudium ist wie in Europa ein Bachelor oder ein Abschluss, der mindestens dem Bachelor vergleichbar ist. Für viele Fächer verlangen die Zulassungsregeln zusätzlich die Vorlage der Ergebnisse des (GRE). Da der Bachelor in den USA allgemein der erste Studienabschluss ist, werden Masterstudien als weiterführende Studien angesehen und daher als ?Graduiertenstudien? (englisch: graduate studies) bezeichnet. Entsprechend gelten Master- ebenso wie Ph. D.-Studenten als ?Graduiertenstudenten? (englisch: graduate students). Die Zahl der Masterstudienplätze ist erheblich kleiner als jene der Bachelorstudienplätze. In den USA verlässt der Großteil der Bachelorabsolventen das College oder die University und ergreift direkt einen Beruf. Nur eine Minderheit der Bachelorabsolventen setzt das Studium - entweder direkt oder oft erst nach ein- oder mehrjähriger Berufstätigkeit - mit Studienziel Master und/oder Ph. D. (Doktor) fort. Die Prozentsätze, wie viele US-Amerikaner einen Studienabschluss haben, lassen sich daher kaum oder gar nicht mit deutschen Statistiken vergleichen. Das Masterstudium dauert in den USA in der Regel zwei Jahre im Vollzeitstudium. Eine Master-Arbeit (englisch: thesis) muss nicht an jeder Universität bzw. in jedem Studiengang geschrieben werden. Ein Master kann in den USA auch allein auf Grundlage von Veranstaltungen und Prüfungen vergeben werden (englisch: by coursework oder non-thesis option): In many programs, students can elect options that will permit them to study one aspect of a discipline in depth by preparing a thesis or to gain a broader mastery of a discipline by electing to take coursework in lieu of a thesis.[13] Für den weit verbreitenten Master of Science sind gemischte Programme - Lehrveranstaltungen plus Abschlussarbeit - üblich, die jedoch im Vergleich zum in Deutschland üblichen "Bologna-Master" bei stark reduzierter Anzahl an Lehrveranstaltungen weit stärker auf das Thesis-Projekt ausgerichtet sind. Ziel des Master-Studiums ist dann die Erarbeitung eines veröffentlichungsfähigen Manuskripts. Dies liegt an der Nähe der M.S.-Programme zum Ph.D.-Programm, die beide von der selben Graduate School verwaltet werden. Die für alle nenenswerten Universitäten in Neuengland zuständige definiert in ihren Akkreditierungsrichtlinien beispielsweise: Research-oriented doctoral programs, including the Ph.D., and disciplinary master's degree programs are designed to prepare students for scholarly careers; they emphasize the acquisition, organization, utilization, and dissemination of knowledge. [...] Disciplinary master's programs have many of the same objectives but require less sophisticated levels of mastery in the chosen field of study than does the research doctorate.[14] In den USA können verschiedene Masterabschlüsse vergeben werden. Da die europäischen Masterbezeichnungen unter starkem Einfluss des angloamerikanischen Bezeichnungssystems entwickelt wurden, entsprechen sich die Bezeichnungen weitgehend. Die zwei Grundtypen konsekutiver Masterabschlüsse sind somit der Master of Arts (MA bzw. M.A.) und der Master of Science (M.S. oder MS, manchmal auch MSc bzw. M.Sc.). Daneben wird eine Anzahl weiterer, nicht-konsekutiver Masterabschlüsse vergeben, z. B. der Master of Business Administration (MBA) oder der Master of Education (M.Ed.). Die genauen Voraussetzungen, Auswahlkriterien und Studienbedingungen von Masterstudiengängen (wie auch von anderen Studiengängen) werden in den USA von den individuellen Universitäten geregelt; ein staatliches Kontrollsystem, wie es in Europa und anderen Ländern üblich ist, gibt es nicht. Vor allem an kleineren bzw. wenig bekannten US-Universitäten ist daher die Akkreditierung von Abschlüssen wichtig, da solche Hochschulen Abschlüsse wie Bachelor oder Master vergeben können, die nicht offiziell anerkannt sind. Solche Abschlüsse werden in der Regel auch in Deutschland nicht als äquivalent zu einem europäischen zweiten akademischen Grad anerkannt.

Sonderfälle

Vor allem an Fachbereichen, die auf Forschung ausgerichtet sind, (d. h. insbesondere an den national und international renommierten Universitäten) ist es üblich, sich mit abgeschlossenem Bachelor direkt für einen Ph. D. zu bewerben. Bewerbungen ?nur? für einen Master sind an diesen Fachbereichen in der Regel überhaupt nicht möglich (Beispiel: Neurobiology in Yale[15]). Die für einen Ph.-D.-Studiengang zugelassenen Studenten müssen den Master dann als eine von mehreren Voraussetzungen für das Erreichen des Ph. D. erwerben. Gelegentlich wird der M.S.-Degree ?en route? erworben (Beispiel: Chemistry in Yale[16]), jedoch nur ausscheidenden Studierenden verliehen.[17] Ausnahmen bilden ferner der üblicherweise dreijährige Studiengang Rechtswissenschaften und der in der Regel vierjährige Studiengang Medizin. Zugangsvoraussetzung für diese Studiengänge ist zwar ebenfalls mindestens ein Bachelor. Der Abschluss dieser Studiengänge wird jedoch nicht als Master, sondern als doctor bezeichnet (lat. Juris Doctor bzw. JD = Doktor des Rechts; lat. Medicinæ Doctor bzw. MD = Doktor der Medizin). Diese Abschlüsse sind in den USA in der Regel die akademische Voraussetzung zur Berufsausübung als Jurist (vgl. Erstes Staatsexamen) bzw. Arzt. Entgegen ihren Bezeichnungen sind sie nicht einer deutschen Promotion gleichzusetzen: So ist in den Rechtswissenschaften nach dem JD eine weitere Spezialisierung auf ein Rechtsgebiet möglich; nach einem zusätzlichen, meist einjährigen Studium wird dann ein Master of Laws (lat. Legum Magister, abgekürzt LL.M. bzw. LLM = Master/Meister der Rechte) vergeben. Dieser Abschluss wird auch oft von Ausländern erworben, die bereits einen Abschluss in Rechtswissenschaften aus ihrem Heimatland (z. B. deutsches Staatsexamen) haben und für ein Jahr in den USA studieren. Anstelle eines Master of Laws kann durch Anfertigung einer Dissertation auch der seltenere Doctor of Juridical Science (S.J.D. oder J.S.D. = Doktor der juristischen Wissenschaft) erworben werden, der weitgehend einer Promotion entspricht.[18]

Kanada

Der kanadische Master gleicht im Wesentlichen dem US-amerikanischen. Auch hier gibt es hauptsächlich die Bezeichnungen Master of Arts (MA bzw. M.A.) und Master of Science (MSc bzw. M.Sc). Sie unterscheiden sich weiter in zwei Typen, research-based und course-based. Research-based Master beinhalten ein großes Forschungsprojekt (thesis) welches etwa die Hälfte der Studienzeit in Anspruch nimmt. Die Studienzeit beträgt in der Regel zwei Jahre. Course-based Master bestehen hauptsächlich aus Vorlesungen mit einer kleineren Forschungsarbeit (research paper) und dauern ein bis zwei Jahre. In den Ingenieurwissenschaften unterscheidet man die letzteren mit dem Abschlussgrad Master of Engineering (M.Eng.) statt Master of Science. Zulassungsvorausetzung zum Masterstudium ist ein Bachelor with honours (B.Sc. (Hons)) der sich von einem Bachelor (B.Sc.) durch die längere Studienzeit von vier Jahren unterscheidet. Die genauen Voraussetzungen, Auswahlkriterien und Studienbedingungen von Masterstudiengängen werden auch in Kanada von den einzelnen Universitäten geregelt; in den Provinzen British Columbia, Alberta, Ontario, Quebec, Nova Scotia, New Brunswick und Prince Edward Island gibt es zusätzlich ein staatliches Kontrollsystem. Praktisch alle Universitäten sind außerdem Mitglied in der Association of Universities and Colleges of Canada (AUCC) welche eine Qualitätsprüfung voraussetzt. Daher ist der Standard der kanadischen Universitäten im allgemeinen gleichmäßiger als in den USA.[19]

Siehe auch

  • Bachelor
  • Fachhochschule
  • Hochschulprüfung
  • Universität

Belege

  1. ^Landeshochschulgesetz von Baden-Württemberg vom 5. Januar 2005 § 29 (2)
  2. ^Ländergemeinsame Strukturvorgaben / Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10. Oktober 2003 i.d.F. vom 15. Juni 2007
  3. ^ Der Masterabschluss ist ein wissenschaftliches Studium, das zur wissenschaftlichen Arbeit und Methodik befähigt, theoretisch-analytische Fähigkeiten vermittelt und die Absolventinnen und Absolventen in die Lage versetzt, sich offen und kreativ auf neue Bedingungen einzustellen. Der Masterabschluss ist berufsqualifizierend und berechtigt zur Promotion. Zur Abschlussprüfung gehört in jedem Fall das Verfassen einer schriftlichen Abschlussarbeit, mit der die Fähigkeit nachgewiesen wird, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus dem jeweiligen Fach selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Durch eine Akkreditierung wird die Erfüllung vorgegebener Anforderungen geprüft. Masterstudiengänge können vier verschiedenen Profiltypen zugeordnet werden: stärker forschungsorientiert, stärker anwendungsorientiert, künstlerisch und lehramtsbezogen. Die beiden international verbreiteten Profiltypen stärker forschungsorientiert und stärker anwendungsorientiert sind nicht exakt voneinander abgrenzbar und gleichermaßen wissenschaftlich. Die Zuweisung eines Studiengangs zu einem der beiden Profiltypen bezieht sich ausschließlich auf unterschiedliche Schwerpunkte und damit auf relative Unterschiede zwischen den verschiedenen Studiengängen. Beide Profiltypen sind in ihrer Wertigkeit gleich und werden hochschulübergreifend angeboten.Deskriptoren für die Zuordnung der Profile für Masterstudiengänge 25. April 2005
  4. ^ Die Einführung des Masters in Deutschland erfolgt im Rahmen des Bologna-Prozesses und soll im Jahr 2010 abgeschlossen sein. Zu gleichnamigen Abschlüssen im außereuropäischen Ausland (z. B. in den USA) bestehen Unterschiede sowohl im Aufbau des Studiums als auch bei der Anerkennung der Abschlüsse. In Deutschland gibt es konsekutive, nicht-konsekutive und weiterbildende Masterstudiengänge:
    • Ein konsekutiver Masterstudiengang baut auf einem speziellen Bachelorstudiengang auf. Er kann den Bachelorstudiengang fachlich fortführen und vertiefen oder ? soweit der fachliche Zusammenhang gewahrt bleibt ? fachübergreifend erweitern.
    • Nicht-konsekutive Masterstudiengänge sind Masterstudiengänge, die inhaltlich nicht auf dem vorangegangenen Bachelorstudiengang aufbauen. Sie schließen an ein beliebiges, abgeschlossenes Studium an (z. B. einen Bachelor, aber auch an das traditionelle Diplom, an den Magister oder an einen ersten Master).
    • Weiterbildende Studiengänge ähneln den nicht-konsekutiven Studiengängen und setzen zudem eine qualifizierte berufspraktische Erfahrung voraus.
    Die Regelstudienzeit für einen Masterstudiengang beträgt mindestens ein, höchstens zwei Jahre. Bei einem konsekutiven Studiengang darf die Gesamtregelstudienzeit fünf Jahre nicht überschreiten, was 300 ECTS-Punkten entspricht. Aufgrund besonderer studienorganisatorischer Maßnahmen sind ausnahmsweise auch kürzere Gesamtregelstudienzeiten möglich. An Kunst- und Musikhochschulen dürfen konsekutive Studiengänge mit einer Gesamtregelstudienzeit von bis zu sechs Jahren eingerichtet werden, was 360 ECTS-Punkten entspricht.Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12. Juni 2003
  5. ^ Laut Vorgabe der KMK werden bei der Verleihung keine Leerzeichen in der Abkürzung verwendet. Die Bezeichnung wird meist im angloamerikanischen Stil nach dem Namen geschrieben, beispielsweise Erika Mustermann, M.A. Zugangsvoraussetzung für einen Masterstudiengang ist immer ein berufsqualifizierender Hochschulabschluss. Ausgeschlossen sind somit grundständige Studiengänge, die nach vier oder fünf Jahren unmittelbar zu einem Masterabschluss führen. Es muss von den Hochschulen individuell geprüft werden, ob ein Absolvent zum Masterstudium zugelassen wird. Die Zugangsvoraussetzungen sind Gegenstand der Akkreditierung. Für die Zulassung zu künstlerischen Masterstudiengängen muss in allen Fällen eine besondere künstlerische Eignung nachgewiesen werden.

    Abschlussbezeichnungen (konsekutive Mastergrade)

    Um ein möglichst hohes Maß an Transparenz und Übersichtlichkeit zu gewährleisten, hat die Kultusministerkonferenz (KMK) entschieden, dass für konsekutive Masterstudiengänge nur sieben verschiedene Abschlussbezeichnungen zulässig sind. Diese orientieren sich am Inhalt des Studiengangs. Fachliche Zusätze sind generell unzulässig. M.A. und M.Sc. sind dabei die häufigsten Abschlüsse. Da die Eingrenzung auf wenige zulässige Abschlussbezeichnungen erst nachträglich durch die KMK beschlossen wurde, werden in einigen Studiengängen noch abweichende Mastergrade verliehen. Die Anpassung an die aktuellen Vorgaben erfolgt im Rahmen der Reakkreditierung der jeweiligen Studiengänge. In den Strukturvorgaben der KMK in der Fassung vom 10. Oktober 2003 waren die Abschlüsse M.A., M.Sc., M.Eng. und LL.M. als Abschlüsse für konsekutive Studiengänge festgelegt, in der Fassung vom 22. September 2005 wurden die Abschlüsse M.F.A., M.Mus. und M.Ed. ergänzt.

    Master of Arts (M.A.)

    Der Master of Arts ist üblich in den Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften und kann an einen Bachelor of Arts angeschlossen werden (in besonderen Fällen auch an einen Bachelor of Science). Je nach inhaltlicher Ausrichtung des Studiengangs kann der Master of Arts auch in Wirtschaftswissenschaften vergeben werden. Der Master of Arts wird auch von Kunsthochschulen im Bereich der darstellenden Kunst und in künstlerisch angewandten Studiengängen vergeben. Der Master of Arts wird nach Beschluss der KMK auch in Evangelischer oder Katholischer Theologie oder Religion vergeben, sofern es sich nicht um ein Lehramtsstudium oder um einen weiterhin grundständigen Studiengang mit Abschluss Magister Theologiae handelt.Eckpunkte für die Studienstruktur in Studiengängen mit Katholischer oder Evangelischer Theologie/Religion vom 13.12.2007
  6. ^Hochschulkompass.de, Stand 10/2007
  7. ^ an Grund-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen sowie Berufskollegs und wird i. d. R. im Anschluss an ein zweijähriges Studium vergeben. Er kann an einen Bachelor of Science, einen Bachelor of Arts oder einen Bachelor of Education angeschlossen werden. Die Kultusministerkonferenz hat 2005 Anforderungen für die gegenseitige Anerkennung von Bachelor- und Masterabschlüssen in Studiengängen beschlossen, mit denen die Bildungsvoraussetzungen für ein Lehramt vermittelt werden.Eckpunkte für die gegenseitige Anerkennung von Bachelor- und Masterabschlüssen in Studiengängen, mit denen die Bildungsvoraussetzungen für ein Lehramt vermittelt werden vom 2. Juni 2005
  8. ^

    Abschlussbezeichnungen (nicht-konsekutive und weiterbildende Mastergrade)

    Die Abschlussbezeichnungen nicht-konsekutiver und weiterbildender Masterstudiengänge können von den Hochschulen abweichend von den Bezeichnungen für konsekutive Masterstudiengänge gewählt werden, weshalb für inhaltlich ähnliche Studiengänge an verschiedenen Hochschulen unterschiedliche Abschlussbezeichnungen vergeben werden können. Die Abschlussbezeichnungen müssen aber nicht zwangsläufig von denen für konsekutive Masterstudiengänge abweichen. Wenn Abschlussbezeichnungen der konsekutiven Masterstudiengänge verwendet werden, müssen allerdings auch dieselben Anforderungen erfüllt werden. Etwa jeder zehnte Masterstudiengang verleiht eine abweichende Abschlussbezeichnung, davon die Hälfte den Master of Business Administration. Die weiteren nicht-konsekutiven oder weiterbildenden Mastergrade werden in Deutschland jeweils in seltenen Fällen vergeben, in der Regel deutschlandweit in ein oder zwei Studienangeboten. Teilweise findet das Angebot auch in internationaler Kooperation mit Hochschulen in Ländern statt, in denen der jeweilige Abschluss üblicher ist. Davon abzugrenzen sind Masterabschlüsse, die ausschließlich von einer ausländischen Partnerhochschule verliehen werden, da die kooperierende Studieninstitutionen in Deutschland keinen Hochschulstatus besitzt. Beispielsweise der Master of Divinity wird derzeit nicht von deutschen Hochschulen verliehen.
    • Master of Business Administration (MBA): Der (Executive) Master of Business Administration wird von einer Vielzahl von Hochschulen vergeben. Der Studiengang soll Absolventen von nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermitteln, die für Führungspositionen benötigt werden.
    • Master of Architecture (M.Arch.): Der Abschluss wird von der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg im Aufbaustudiengang Architektur verliehen sowie von der Hochschule Anhalt im Architektur-Master-Programm Dessau unter dem Thema Revitalisierung der Stadt.

    • Master of Business and Engineering (MBE): Dieser Abschluss wird im Weiterbildungsstudiengang Logistikmanagement der Universität Stuttgart und in einem Aufbaustudiengang von der Steinbeis-Hochschule Berlin vergeben. Der Studiengang soll den Absolventen eines nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Studiengangs die Wirtschaftskenntnisse und den wirtschaftswissenschaftlichen Absolventen die technischen Kenntnisse vermitteln.

    • Master of Applied Informatics (M.Appl.Inf.): Dieser Abschluss wird seit 2004 im weiterbildenden Studiengang Angewandte Informatik an der Technischen Universität München verliehen.

    • International Master of Business Informatics (MBI): Dieser Abschluss wird im weiterbildenden englischsprachigen Online-Studiengang International Business Informatics an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt verliehen.

    • Master of Business Marketing (MBM): Der (Executive) Master of Business Marketing kann seit vielen Jahren im Rahmen des weiterbildenden Studiums Technischer Vertrieb an der Freien Universität Berlin erlangt werden. Er bietet eine Vertiefung und Spezialisierung im Bereich Marketing/Vertrieb. Als weiterführender Studiengang ist zur Zulassung neben einem abgeschlossenen Hochschulstudium auch adäquate Berufserfahrung nachzuweisen.

    • Master of Computer Science (M.Comp.Sc.): Der Abschluss wird von der FernUniversität in Hagen im nicht-konsekutiven Studiengang Computer Science vergeben, diese bietet daneben jedoch auch einen konsekutiven Studiengang Informatik mit dem Abschluss Master of Science an.

    • Master of Customs Administration (MCA): Der Master of Customs Administration 1 wird an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster seit 2005 angeboten. Er ist konzipiert für Zollbeamte aus Entwicklungs- und Schwellenländern, die mit den modernen Zollverfahren vertraut gemacht werden sollen. Es handelt sich um einen Weiterbildungsstudiengang, der bisher nur Teilnehmern aus afrikanischen Ländern offensteht. Er wird in Kooperation mit der Weltzollorganisation und der Organisation für Entwicklungszusammenarbeit InWEnt gGmbH durchgeführt.
    • Master of Economics and Business: Dieser Abschluss wird im Aufbaustudiengang Finanzmärkte, Banken, Versicherungen und Öffentliche Wirtschaft der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam vergeben. Mit internationaler Ausrichtung wird er als nicht-konsekutiver Abschluss an der Universität Passau vergeben.

    • Master of Library and Information Science (M.L.I.S.): Dieser Masterabschluss wird an der Fachhochschule Köln im Zusatzstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft verliehen und ist laut Hochschule international relevant. An der Humboldt-Universität zu Berlin wird der Studiengang konsekutiv mit dem Abschluss Master of Arts (M.A.) angeboten.

    • Master of Organizational Management (MoM): Die Ruhr-Universität Bochum bietet den gleichnamigen berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang an. Er vermittelt Kompetenzen zur Analyse, Gestaltung und Führung von innovierenden und sich wandelnden Organisationen (Unternehmen, öff.-rechtl. Verwaltung, Non-Profit-Institutionen). Hierzu werden Kenntnisse der Fachdisziplinen Betriebswirtschaftslehre, Jura, Ingenieurswesen und Sozialwissenschaften miteinander vernetzt und in lösungsorientierte Ansätze (Methoden, Instrumente) übertragen.

    • Master of Public Administration (MPA): Der Master of Public Administration ist ein verwaltungswissenschaftlicher Masterabschluss im Studiengang Öffentliches Management.

    • Master of Public Health (MPH): Der Master of Public Health ist ein interdisziplinäres Aufbaustudium im Bereich Gesundheitswissenschaften (engl. Public Health).

    • Master of Public Management (MPM): Der Master of Public Management ist ein verwaltungswissenschaftlicher Masterabschluss im Bereich Öffentliche Verwaltung mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt. Er wird von der Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden im berufsbegleitenden weiterbildenden Studiengang Public Management vergeben.

    • Master of Social Management (MSM): Der Master of Social Management ist ein weiterbildender sozialwissenschaftlicher Masterabschluss im Studiengang Sozialmanagement. Das Studium umfasst die Qualifizierung im betriebswirtschaftlichen, organisatorischen und Personalmanagement-Bereich für Führungsaufgaben bei freien und öffentlichen Trägern der Sozialarbeit bzw. Sozialpädagogik und in der Sozialwirtschaft.

    • Master of Systems Engineering (M.of Systems Eng.): Abschluss im Studiengang Systems Engineering der Hochschule München. Beim Master of Systems Engineering steht weniger die fachbezogene Weiterführung des Spezialwissens im Vordergrund als die Ausbildung einer übergeordneten Integrationskompetenz für mehrere Ingenieursdisziplinen zur kompetenten Gesamtbetrachtung eines Systems.

    • Master of Theology (M.Th.): Abschluss derzeit nur im berufsbegleitenden Studiengang Evangelische Theologie der Philipps-Universität Marburg. Der Master of Theology soll der wissenschaftlich-theologischen Weiterqualifizierung dienen.Vgl. http://www.uni-marburg.de/fb05/studium/master sowie
    • ^Beschluss der Innenministerkonferenz vom 07.12.2007 und der Kultusministerkonferenz vom 20.09.2007
    • ^Beschluss der Innenministerkonferenz vom 6. Juni 2002 und der Kultusministerkonferenz vom 24. Mai 2002
    • ^.

      Promotionsberechtigung

      Für Masterabschlüsse legen die Strukturvorgaben der Kultusministerkonferenz fest, dass sie den Zugang zur Promotion eröffnen ? unabhängig davon, ob sie in einem ein- oder zweijährigen Masterstudium an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule oder an einer Fachhochschule erworben wurden. Masterabschlüsse von Kunst- und Musikhochschulen eröffnen den Zugang zur Promotion nur insoweit, als mit dem Abschluss des Masterstudiums eine hinreichende wissenschaftliche Qualifikation für ein Promotionsvorhaben erworben wurde. Inhaber eines im In- oder Ausland erworbenen Bachelor-/Bakkalaureusgrades können im Wege eines Eignungsfeststellungsverfahrens unmittelbar zu einem Promotionsstudium zugelassen werden. Die Universitäten regeln den Zugang sowie die Ausgestaltung des Eignungsfeststellungsverfahrens und ggf. das Zusammenwirken mit Fachhochschulen in ihren Promotionsordnungen.

      Der Master in Österreich

      In Österreich werden Mastergrade von öffentlichen und privaten Universitäten, Fachhochschulen, sowie (bis längstens 2010 und unter der Bezeichnung ?Lehrgang universitären Charakters?) von privaten Anbietern vergeben. Die Studiengänge können forschungsorientiert oder anwendungsorientiert, konsekutiv oder nicht-konsekutiv eingerichtet sein ? diese Kategorien sind aber nicht scharf abgegrenzt. Der Aufwand muss nach einem Bachelorabschluss mindestens 120 ECTS-Punkten entsprechen.

      Abschlussbezeichnungen

      Je nach Institution und Zeitpunkt des Abschlusses gibt es eine Reihe verschiedener Abschlussbezeichnungen für Studien auf Master-Niveau.

      Traditionell

      Die ersten, mit dem Universitäts-Studiengesetz 1997 eingeführten konsekutiven Studien auf Master-Niveau wurden Magisterstudien genannt und genauso wie die traditionellen Diplomstudien mit den Graden Magister oder Diplom-Ingenieur abgeschlossen. Dies galt auch für Fachhochschulen, deren Grade mussten allerdings mit dem Zusatz ?(FH)? geführt werden. Einige der häufigsten verliehenen Grade:
      • DI bzw. Dipl.-Ing. (Diplom-Ingenieur, nur für technische Studien)
      • Mag. phil. (Magister/Magistra philosophiae, Magister/Magistra der Philosophie)
      • Mag. rer. nat. (Magister/Magistra rerum naturalium, Magister/Magistra der Naturwissenschaft)
      • Mag. rer. soc. oec. (Magister/Magistra rerum socialium oeconomicarumque, Magister/Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften)

      Englischsprachig

      Im Jahr 2006 wurden die Abschlüsse durch Gesetzesnovellen von Universitätsgesetz 2002 und Fachhochschul-Studiengesetz 1993 geändert. Neu eingerichtete konsekutive Studien heißen ?Masterstudien?, als Abschlussbezeichnungen sind nur mehr die englischsprachige Bezeichnung ?Master ...? oder ? wahlweise, aber nur in technischen Fächern ? ?Diplom-Ingenieur? zulässig. Der Zusatz ?FH? entfällt nun für Absolventen eines Fachhochschul-Masterstudiums, auch wenn der Abschluss schon vor der Gesetzesnovelle erfolgte (Absolventen eines Diplomstudiums müssen ihn weiterhin führen).http://www.fhr.ac.at/fhr_inhalt/03_studium/fhstg.htm Österreichischer Fachhochschul-Rat: FHStG-Novelle 2006
    • ^http://www.yale.edu/admissions/index.html
    • ^http://www.gradschool.unh.edu/catalog/programs.html Graduate School, University of New Hampshire
    • ^http://cihe.neasc.org
    • ^http://www.yale.edu/bulletin/html/grad/nbio.html
    • ^http://www.yale.edu/bulletin/html/grad/chem.html
    • ^ Ein anderer Sonderfall sind Studienangebote mancher Universitäten, an denen begabte Studenten Bachelor und Master in insgesamt fünf Jahren erreichen können. Diese Angebote werden zum Teil als ?4+1?-System bezeichnet. Tatsächlich werden die Voraussetzungen zum Master jedoch meist nicht in nur einem Jahr erfüllt. Die Studenten belegen vielmehr schon vor Erreichen des Bachelors Veranstaltungen für den Master, sodass sowohl die üblicherweise vierjährige Studienzeit für den Bachelor als auch die zweijährige Studienzeit für den Master (auf eine Gesamtstudienzeit von fünf Jahren) reduziert werden. Allerdings gibt es selbst von diesem System wieder weitere Ausnahmen; zum Beispiel gibt es Angebote, Bachelor und Master in nur viereinhalb Jahren zu erwerben.Kombinierter Bachelor und Master an der University of South California
    • ^englische Wikipedia: Doctor of Laws, Fassung vom 3. November 2006
    • ^Information for Students, AUCC

Weiterführende Literatur

  • Kertz-Welzel, Alexandra. ?Motivation zur Weiterbildung: Master- und Bachelorabschlüsse in den USA.? Diskussion Musikpädagogik 29 (2006), S. 33-35.
  • Heinen, N.; Horndasch, S. ?Master nach Plan", WBV 2006

Weblinks

  • Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen
  • IABInfoSpezial zum Thema ?Bachelor und Master auf dem Arbeitsmarkt? mit Veröffentlichungen, Forschungsberichten, Institutionen und weiterführenden Links


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aus MailGate
<2004-04-14> Allgemeine Musiknewsgruppen-FAQ
Archive-Name: de/music/faq Last-modified: 2004-04-14 Version: 2.31 Posting-frequency: monthly URL: http://www.sockenseite.de/music-faq.html URL: http://www.sockenseite.de/music-faq.txt Allgemeine Musiknewsgruppen-FAQ =============================== Oft gestellte Fragen in den deutschsprachigen Musik-Newsgroups Stand: 14. März 2004 Autor: Oliver Ding Inhalt: ------- 1. Einführung 1.1 Wozu dieser Text? 1.2 Letzte Änderungen (NEU) 2. Überblick 2.1 Die Newsgroups 2.2 Verschiedene FAQs 2.3 Generelle Postinghinweise 3. Frequently Asked Questions 3.1 Abkürzungen und Begriffe 3.1.1 Was bedeuten diese Abkürzungen? 3.1.2 Wofür steht dieses 'np'? 3.1.3 Was ist die MID? 3.1.4 Wer oder was ist KLF? 3.1.5 Was ist MP3? 3.1.6 Was bedeutet MC? 3.1.7 Wofür steht EP? 3.1.8 Was ist ein CODEC? 3.1.9 Was ist unter einer wohltemperierten Stimmung zu verstehen? 3.1.10 Was stellt ein Fakebook dar? 3.1.11 Wer ist Helga? 3.1.12 Was ist ein Cover? 3.1.13 Wer sagte "Über Musik reden ist wie über...

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<2004-04-14> Allgemeine Musiknewsgruppen-FAQ
Archive-Name: de/music/faq
Last-modified: 2004-04-14
Version: 2.31
Posting-frequency: monthly
URL: http://www.sockenseite.de/music-faq.html
URL: http://www.sockenseite.de/music-faq.txt

Allgemeine Musiknewsgruppen-FAQ
===============================

Oft gestellte Fragen in den deutschsprachigen Musik-Newsgroups

Stand: 14. März 2004
Autor: Oliver Ding

Inhalt:
-------

1. Einführung
1.1 Wozu dieser Text?
1.2 Letzte Änderungen (NEU)

2. Überblick
2.1 Die Newsgroups
2.2 Verschiedene FAQs
2.3 Generelle Postinghinweise

3. Frequently Asked Questions
3.1 Abkürzungen und Begriffe
3.1.1 Was bedeuten diese Abkürzungen?
3.1.2 Wofür steht dieses 'np'?
3.1.3 Was ist die MID?
3.1.4 Wer oder was ist KLF?
3.1.5 Was ist MP3?
3.1.6 Was bedeutet MC?
3.1.7 Wofür steht EP?
3.1.8 Was ist ein CODEC?
3.1.9 Was ist unter einer wohltemperierten Stimmung zu verstehen?
3.1.10 Was stellt ein Fakebook dar?
3.1.11 Wer ist Helga?
3.1.12 Was ist ein Cover?
3.1.13 Wer sagte "Über Musik reden ist wie über Architektur tanzen"?
3.1.14 Was sind Goldene bzw. Platin-Schallplatten? (*)
3.1.15 Was verbirgt sich hinter einem Labelcode? (NEU)

3.2 Musik am eigenen Rechner
3.2.1 Welcher MP3-Player ist der Beste?
a) Windows (*)
b) Linux (*)
c) MacOS (*)
3.2.2 Wie stelle ich eigene MP3-Dateien her? (NEU)
3.2.3 Wie wandele ich MP3-Dateien in Wavefiles um?
3.2.4 Wie kann ich Wavedateien in MIDI-Daten umwandeln?
3.2.5 Wie wandele ich MIDI-Dateien in Wavefiles um?
3.2.6 Wie filtere ich Gesang aus einem Stück heraus?
3.2.7 Wie kann ich meine alten LPs auf CD brennen?
3.2.8 Warum will mein Brennprogramm meine Wavefiles nicht brennen?
3.2.9 Wie kann ich Audio-Streams abspeichern?
a) RealAudio-Streams
b) MP3-Streams
3.2.10 Wie wandle ich RealAudio in andere Formate um?
3.2.11 Wie wandle ich Windows Media-Dateien in andere Formate um?
3.2.12 Mit welcher Software kann ich Noten setzen?
3.2.13 Wie stelle ich MIDI-Daten als Noten dar?
3.2.14 Wie kann ich MP3-Dateien schneiden?
3.2.15 Wie bearbeite ich die ID3-Tags meiner MP3s?
3.2.16 Wie erzeuge ich eine 'np'-Zeile automatisch?
3.2.17 Wie bringe ich Musikdateien auf eine einheitliche Lautstärke?
3.2.18 Mit welcher Software kann ich Musikfiles bearbeiten?
3.2.19 Wie kann ich meine Tonträger-Sammlung verwalten?
3.2.20 Wie kann ich den Klang meines MP3-Files verbessern?
3.2.21 Wie extrahiere ich die Tonspur einer DVD? (*)
3.2.22 Womit kann ich AC3-Dateien umwandeln? (*)

3.3 Musik im Netz
3.3.1 Woher kann ich MP3-Files beziehen?
3.3.2 Wie kann ich eigene Musik im Netz veröffentlichen?
3.3.3 Wo kann ich Noten veröffentlichen?
3.3.4 Wo finde ich MIDI-Dateien?
3.3.5 Wie funktioniert Filesharing?
3.3.6 Wo finde ich Geräuschsamples? (*)
3.3.7 Wo finde ich aktuelle Audio-CODECs?

3.4 Recherche
3.4.1 Wo finde ich Informationen über einen Künstler?
3.4.2 Wie finde ich Webseiten zu meiner Lieblingsband?
3.4.3 Wie komme ich an die Noten zu bestimmten Stücken?
3.4.4 Wo finde ich Songtexte?
3.4.5 Wie identifiziere ich unbekannte Songs?
3.4.6 Wie identifiziere ich klassische Musik? (NEU)
3.4.7 Gibt es eine Datenbank aller erschienenen CDs?
3.4.8 Wo finde ich Coverscans für ein bestimmtes Album?
3.4.9 Wie finde ich Konzerttermine heraus?
3.4.10 Wo finde ich aktuelle bzw. vergangene Charts?
3.4.11 Wie heißt der versteckte Song auf meiner CD?
3.4.12 Gibt es eine Auflistung aller Coverversionen?
3.4.13 Wie unterscheide ich Musikrichtungen?
3.4.14 Wie finde ich vergleichbare Künstler/Bands?
3.4.15 Wann und wo laufen interessante Musiksendungen im TV?
3.4.16 Wie lautet der längste Song- bzw. Albumtitel?

3.5 Einkaufen
3.5.1 Wo kann ich CDs online kaufen?
3.5.2 Wo kann ich Vinyl online kaufen?
3.5.3 Wo kann ich online Konzertkarten bestellen?
3.5.4 Gibt es eine Art Musik-Flohmarkt im Usenet
3.5.5 Wo finde ich T-Shirts und anderen musikbezogenen Merchandise?
3.5.6 Wo kann ich im Internet CD-Preise vergleichen?
3.5.7 Was bedeuten die Abkürzungen bei Verkaufsangeboten?
3.5.8 Wann erscheint die von mir gesuchte CD?
3.5.9 Wo finde ich eine Liste kopiergeschützter CDs?

3.6 Rechtliche Aspekte
3.6.1 Darf ich MP3-Angebote aus dem Internet/dem Usenet nutzen?
3.6.2 Darf ich MP3-Dateien öffentlich anbieten?
3.6.3 Was ist die GEMA und wie kann ich sie kontaktieren? (NEU)
3.6.4 Soll ich an diesem Wettbewerb teilnehmen, für den im
Usenet/in einer E-Mail geworben wurde?

3.7 Sonstiges
3.7.1 Wie kann ich für meine Musik-Homepage werben?
3.7.2 Wo werbe ich für die Auftritte meiner Band?
3.7.3 Warum will hier niemand über die Böhsen Onkelz diskutieren?
3.7.4 Wie soll ich meine Band nennen?
3.7.5 XY mag meine Band nicht. Soll ich dem nun den Kopf waschen?
3.7.6 Wo kann ich auf meine eigenen Songs aufmerksam machen?

4. Weitere Informationen
4.1 Verfügbarkeit
4.2 Verbesserungsvorschläge und Nachfragen
4.3 Danksagung (*)
4.4 Urheberrechtshinweise

Hauptteil:
----------

1. Einführung

1.1 Wozu dieser Text?

Im deutschsprachigen Usenet gibt es mehrere Newsgroups, die sich mit
dem Thema Musik in den verschiedensten Spielarten beschäftigen.
Dieser Text soll einen kleinen Überblick über diese Gruppen und
einige oft darin wiederkehrende Themen bieten. So gibt es z.B.
spezielle Gruppen für Genres wie Jazz oder Klassik, eher technische
Foren zu Audioverarbeitung oder HiFi und eine Gruppe über das
Musizieren selber, die sich vor allem (aber nicht nur) an aktive
Musiker richtet. Einen Überblick über diese Newsgroups bietet
Abschnitt 2.

Viele Fragen, die in diesen "musikalischen" Newsgruppen schon oft
gestellt wurden, finden im Abschnitt 3 eine hoffentlich hilfreiche
Antwort. Zudem sollen die in diesem Text versammelten nützlichen
Links wertvolle Zeit, die man sonst mit Suchen verbracht hätte, für
wichtigere Dinge sparen. Und was könnte wichtiger sein als Musik? ;-)

1.2 Letzte Änderungen

Seit dem letzen Posting des Textes (Version 2.30) wurden folgende
Punkte im Text geändert:

- Neuer Abschnitt 3.1.15 (Was verbirgt sich hinter einem Labelcode?).
- Änderung in Abschnitt 3.2.2 (Wie stelle ich eigene MP3-Dateien her?).
- Änderung in Abschnitt 3.4.6 (Wie identifiziere ich klassische Musik?).
- Änderung in Abschnitt 3.6.3 (Was ist die GEMA und wie kann ich sie kontaktieren?).
- Generelle Fehlerkorrektur und Linküberprüfung.

Die oben aufgeführten Änderungen sind im Inhaltsverzeichnis mit (NEU)
kenntlich gemacht. Dort mit diesem Stern (*) gekennzeichnete
Abschnitte sind beim letzten geposteten Update geändert worden.

2. Überblick

2.1 Die Newsgroups

Die Gruppen, die sich im deutschsprachigen Usenet mit Musik
beschäftigen, verteilen sich auf den ersten Blick auf zwei
Hierarchien: de.rec.musik.* und de.alt.music.*. Dazu kommen noch
einige Spezialgruppen in anderen Hierarchien.

Die de.rec.musik-Hierarchie hält folgende Gruppen bereit:

- de.rec.musik.elektronisch Elektronische Musik.
- de.rec.musik.hifi HiFi-Audio-Technik.
- de.rec.musik.klassik Werke, Komponisten, Darbietende.
- de.rec.musik.machen Musizieren und Musikinstrumente.
- de.rec.musik.misc Musikbezogene Themen.
- de.rec.musik.nachtleben Parties, Events und Clubkultur.
- de.rec.musik.recherche Titel, Texte, Noten:
Suche, Identifikation und Analyse.
- de.rec.musik.rock+pop Rockmusik, Popmusik, Rhythm and Blues.

In der Hierarchie de.alt.music.* finden sich diese Gruppen:

- de.alt.music.hiphop Kultur und Musik des Hip-Hop.
- de.alt.music.jazz Vom Blues zur freien Musik.
- de.alt.music.metal Hard Rock, Metal aller Art und
Verwandtes.

,-------------------------------------------------------------------.
| ACHTUNG: Die Newsgroup de.alt.music.lyrics ist umgezogen. Die |
| Heimat für Diskussionen zu Songtiteln und -texten heißt nunmehr |
| de.rec.musik.recherche. |
`-------------------------------------------------------------------´

Dazu gibt es noch diese Gruppen aus anderen Hierarchien:

- de.comp.audio Verarbeitung von Audiodaten am Computer.
- de.markt.musik Angebote/Gesuche im Musikbereich.
- de.alt.soc.punk Kultur, Musik und Leben der Punks.
- de.soc.subkultur.gothic Die schwarze Szene: Musik, Mode,
Lifestyle und mehr.

Zu folgenden Künstlern gibt es zudem spezielle Fangruppen, in denen
in mindestens einer nicht zwangsläufig nur über den betreffenden
Künstler diskutiert wird. Außerdem exisitiert eine Sammelgruppe für
alle Fans, deren Star keine spezielle Gruppe hat.

- de.alt.fan.bluemchen Bluemchen - der deutsche Teenie-Star.
- de.alt.fan.die-aerzte Claudia hat 'ne Usenet-Group.
- de.alt.fan.boehse-onkelz Fuer die Onkelz und ihre Neffen und
Nichten.
- de.alt.fan.prince Diskussionen ueber den Musiker Prince.
- de.alt.fan.tastische4 Fanclub der "fantastischen Vier".

,-------------------------------------------------------------------.
| ACHTUNG: Die Newsgroup de.alt.fan.misc wurde gelöscht. Für |
| künftige Diskussionen entweder de.rec.misc oder eine passendere |
| Spezialgruppe verwenden. |
`-------------------------------------------------------------------´

Außerhalb der Hierarchie de.*, aber trotzdem deutschsprachig, finden
sich noch diese Newsgroups mit Musikbezug:

- alt.fan.rockpalast German television proudly presents.
- alt.music.toten-hosen German punk rock band.

Nicht unbedingt musikbezogen, aber dennoch mit Überschneidungen sind
folgende Newsgroups:

- de.alt.comm.datentausch-dienste
Peer-to-peer: Wie Du mir, so ich Dir.
- de.alt.fan.konsumterror Sinn und Unsinn von Werbung.
- de.alt.hoerfunk Hoerfunk: Radio, Programme, Sendungen etc.
- de.comp.hardware.laufwerke.brenner
CD-Brenner und DVD-Brenner.
- de.comp.hardware.laufwerke.cd+dvd
Glaenzende Scheiben am Computer.
- de.rec.film.heimkino Filmerlebnis im Wohnzimmer.
- de.rec.tv.misc TV/Video/Sat Themen.

Wie man sieht, gibt es für jedes musikbezogene Thema eine passende
Gruppe und sei dies de.rec.musik.misc. Dennoch passen nicht alle
x-beliebigen Themen in eben diese Gruppe. Auch de.markt.musik (vgl.
Abschnitt 3.5.4) ist keine Allerwelts-Musik-Newsgroup, in der
beliebige Themen diskutiert werden können. Ausschlaggebend für das,
was in den Newsgroups diskutiert wird, ist vornehmlich die jeweilige
Gruppencharta.

Die Chartas dieser, wie auch aller anderen de.*-Gruppen, können unter
http://www.informatik.uni-muenchen.de/~bartha/dni/de-chartas.txt bzw.
über http://www.dana.de/mod/gruppen.html eingesehen werden. An letzterem
Ort erhält man die Gruppencharta im Direktzugriff, wenn man die passende
Hierarchie auswählt und eine Raute (#) sowie den jeweiligen Namen der
gewünschten Gruppe anhängt. Dies sähe dann z.B. für de.rec.musik.misc so
aus: http://www.dana.de/mod/chartas/de.rec.html#de.rec.musik.misc.

Ein weiteres Angebot zur schnellen Suche nach der passenden Charta
findet sich unter http://userpage.fu-berlin.de/~ram/gruppi.html. Hier
braucht man einfach nur den Namen der Newsgroup eingeben und bekommt
die Charta (sowie weitere Informationen zur gewählten Newsgroup)
geliefert.

Etwas Sorgfalt bei der Auswahl der jeweiligen Gruppe wird letztlich
dazu beitragen, möglichst kompetente Antworten zu erhalten. Hierbei
sollten die Gruppen aber nicht nach dem Gießkannenprinzip ausgewählt,
sondern nach exakt der jeweils einen passenden Gruppe gesucht werden.
Unnötige Crosspostings gelten nämlich als unhöflich und sind deswegen
als kontraproduktiv anzusehen.

Allen, die auf der Suche nach einer passenden Gruppe sind, sei zudem
http://www.thomas-weinbrenner.de/usenet/doc/de-gruppen-finden.html
ans Herz gelegt, wo es eine hervorragende Zusammenfassung der nötigen
Schritte zum Finden der richtigen Newsgroup zu finden gibt.

2.2 Verschiedene FAQs

In mehreren dieser Newsgroups gibt es schon FAQs, denen einführende
Informationen zu entnehmen sind. Es empfiehlt sich (wie eigentlich in
jeder anderen Gruppe auch), diese FAQs zu studieren und generell
immer eine Weile (ca. eine Woche) dort mitzulesen, um den jeweiligen
Diskussionsstil und das Thema der Gruppe zu erfassen. Oft braucht man
das eigene Anliegen auch gar nicht mehr zu formulieren, weil jemand
anderes diese Frage schon gestellt hat.

FAQs gibt es für diese Gruppen:

- de.rec.musik.hifi: http://www.drmh.de/faq/faq.html
- de.rec.musik.machen: http://www.drm-machen.de/
- de.rec.musik.nachtleben: http://www.deremuna.de/
- de.rec.musik.recherche: http://www.sockenseite.de/recherche-faq.html
- de.alt.music.hiphop: http://www.damh.de/faq/damh-faq.txt
- de.alt.music.metal: http://damm-web.org/damm_FAQ.html

sowie für:

- de.alt.fan.boehse-onkelz: http://www.bischiweb-online.de/dafbo/
- de.alt.fan.tastische4: http://www.1v.com/f4faq/
- de.alt.soc.punk: http://www.bttb.de/dasp/faq.html
- de.soc.subkultur.gothic: http://faq.dssg.de/

Zur Diskussion der musikbezogenen FAQs steht eine Mailingliste
bereit (vgl. Abschnitt 4.2). Diese Mailingliste wurde zwar
ursprünglich nur zur Diskussion und Ausarbeitung dieses eher
allgemeinen Textes eingerichet, bietet sich aber ebenso an, die
FAQs der anderen musikbezogenen Newsgroups zu diskutieren.

2.3 Generelle Postinghinweise

In allen Newsgroups der Hierarchie de.* gelten die Empfehlungen der
Netiquette, welche in der Newsgroup de.newusers.infos oder unter
http://www.usenetverwaltung.org/netiquette/index.html zu finden ist.

Es ist empfehlenswert, erst einmal eine Weile in den gewünschten
Gruppen mitzulesen, um das Thema und die gängigen Umgangsformen näher
kennenzulernen. Oft erledigen sich viele Fragen schon durch das bloße
Mitlesen. Wünschenswert ist es, die jeweilige Gruppencharta (vgl.
Abschnitt 2.1) und existierende FAQs (vgl. Abschnitt 2.2) zu
beachten.

Zitate sollten auf das Nötigste (lies: das, worauf man konkret Bezug
nimmt) gekürzt werden. Die Antwort gehört _unter_ das Zitat (vgl.
http://learn.to/quote oder http://got.to/quote).

Die Netiquette empfiehlt die Verwendung des Realnamens (mindestens
ein ausgeschriebener Vorname sowie der Nachname). Dies wird als
höflich angesehen und erhöht die Chance auf Antworten (vgl.
http://home.wtal.de/kender/ways.html#pseudo). Über gruppeninterne
Ausnahmeregelungen informieren die entsprechenden FAQ-Listen. In
anderen Gruppen gelten diese speziellen Ausnahmen allerdings nicht.

Von Crosspostings innerhalb dieser Gruppen, um ein möglichst großes
Publikum zu erreichen, sollte tunlichst abgesehen werden (vgl.
http://home.wtal.de/kender/ways.html#anygroup). Sinnvoll sind solche
Crosspostings meist nur, wenn eine Diskussion per F'up2 in eine
thematisch besser passende Gruppe umgeleitet werden soll (vgl.
http://www.rumil.de/faq/leitfaden.html#xpost).

Kleinanzeigen wie Kauf- und Verkaufsangebote, Homepageankündigungen
und sonstige Werbung sind außerhalb der speziell für diese Zwecke
eingerichteten Gruppen unerwünscht. Schließlich sollten weder Dateien
angehängt, noch in HTML gepostet werden.

Nähere Informationen über das Usenet (nicht nur für Einsteiger)
bieten die Gruppen de.newusers.infos und de.newusers.questions.

3. Frequently asked questions

3.1 Abkürzungen und Begriffe

3.1.1 Was bedeuten diese Abkürzungen?

Im Usenet werden einige Abkürzungen (sog. Akronyme) verwendet, die
manchmal recht kryptisch wirken, wenn man sie noch nicht kennt.
Sobald man aber dahinter gestiegen ist, was diese bedeuten, wird man
sie schleunigst in den eigenen Wortschatz integrieren. Hilfreiche
Listen mit viel verwendeten Akronymen und den dazugehörigen
Erklärungen finden sich hier:

- http://akronyme.not-for-mail.de/,
- http://www.uwe-stoeckert.de/usenet/akronym.htm,
- http://www.usenet-abc.de/emotions.htm#akronyme,
- http://members.xoom.com/anchedo/html/usenet/akronym.html,
- http://piology.org/yabla.txt,
- http://aix1.krzn.de/acronymicon.htm und
- http://www.abkuerzungen.de/.

Die folgenden Unterpunkte klären über einige der speziell in den
Musiknewsgroups verwendeten Abkürzungen und Begriffe auf.

3.1.2 Wofür steht dieses 'np'?

In diversen Postings der Regulars hier findet sich am Ende der
Nachricht der Vermerk "np: Irgendein Künstler - Irgendein Songtitel".
Wofür könnte das wohl stehen?

Nun, da es scheinbar doch nicht so offensichtlich zu sein scheint,
häufen sich gelegentlich die Fragen dazu.

'np' steht für 'now playing', gibt also wieder, was der Autor zum
Zeitpunkt des Schreibens der Nachricht gerade hörte. Über die so
angegebenen Stücke kann man die anderen Schreiber in den Gruppen und
ihren Musikgeschmack besser kennenlernen, was sicherlich auch zu
einem besseren Verständnis untereinander führen kann. Außerdem ist
diese Angabe auch immer wieder Grundlage für Diskussionen und stellt
so für eine wichtige Stütze für die Gruppen dar.

Analog zu 'np' existieren zudem folgende Abkürzungen:

- nh: now hearing,
- nlt: now listening to,
- nw: now watching,
- nd: now drinking und
- ne: now eating.

Über Möglichkeiten zur automatischen Erzeugung einer solchen Zeile
informiert Abschnitt 3.2.16.

3.1.3. Was ist die MID?

Die deutsche Musikindustrie gibt seit Mitte 1999 ein Verzeichnis der
lieferbaren Tonträger auf CD-Rom heraus. Diese trägt den Namen "Music
Info Disc" (MID) und sollte in jedem Plattenladen zum Preis von
7,- DM erhältlich sein. Die dritte Ausgabe der MID ist mittlerweile
nach reichlicher Verspätung als Beilage der CHIP vom August 2001
erschienen. Die Ankündigung, diese dritte Auflage auch anderweitig zu
veröffentlichen, scheint allerdings leider ohne große Substanz zu
sein.

Nichstdestotrotz bietet das Verzeichnis eine hervorragende
Suchfunktion und kann viele Fragen zu einzelnen Titeln, deren
Interpreten sowie der Lieferbarkeit schon im Vorfeld beantworten.
So dient die MID oftmals dazu, um die diesbezüglich gestellten Fragen
in den Musiknewsgroups zu beantworten.

Mittlerweile ist es auch möglich, die Datenbank online abzufragen.
Unter http://www.musicline.de/de/prosearch gibt es ein entsprechendes
Suchformular. Wie es scheint soll Musicline generell die Nachfolge
der MID übernehmen. Unter http://www.musicline.de/de/impressum/FAQ
findet sich nämlich folgende Anmerkung:

| Gibt es ein Update zur MID?
|
| Es gibt kein reguläres Update zu der von PhonoNet produzierten MID
| (Music Info Disc). Diese Funktion übernimmt ab sofort das
| Internetportal musicline.de, welches regelmäßig aktualisiert wird.

Weitere, allerdings womöglich überholte Informationen zur MID bieten
http://www.m-i-d.com/home.html und http://www.de-parcon.de/mid/.

3.1.4 Wer oder was ist KLF?

The KLF ist (bzw. war) ein englisches Danceprojekt, welches sich
Mitte der Achtziger daran machte, bestimmte Gesetzmäßigkeiten im
Pop-Business aufzudecken und Erfolg damit zu finden, indem sie
diese gnadenlos ausnutzten und mit unzähligen Versionen des immer
gleichen Liedes ("What time is love?") in die Charts schossen.

Zum Einstieg geeignet sind die ausführlichen Informationen unter
http://www.klf.de/. Eine umfangreiche FAQ zu diesem Projekt findet
sich bei http://www.illitrate.co.uk/klf/FAQ/KLFfaq.html. Ihre
Erfahrungen mit dem Musikbusiness legten The KLF in ihrem Buch
"The Manual - How to have a number one the easy way" nieder.
Eine (englischsprachige) Textfassung dieses Buches ist unter
http://www.klf.de/books/manual.php3 zu finden.

Es scheint eine Tendenz in manchen der Musik-Newsgroups zu geben,
jeden Thread in einen KLF-Thread umzubiegen. Dies könnte eine
Abwandlung von Bachem's law (siehe http://www.bruhaha.de/laws.html)
darstellen.

3.1.5 Was ist MP3?

MP3 ist mittlerweile hinter 'sex' das meistgesuchte Schlagwort der
weltweiten Suchmaschinen (vgl. http://www.searchterms.com/). Mit MP3
wird - ganz kurz gesagt - eine Art der Audiokompression bezeichnet,
die es ermöglicht, Musikdateien in CD-Qualität auf eine Größe zu
komprimieren, die sich bequem durch das Internet transportieren läßt.
Dabei handelt es sich eigentlich um eine Datenreduktion, denn es
werden Daten weggelassen, die den Klang nicht wahrnehmbar verändern
(so jedenfalls die Theorie). Dazu wird ein Algoritmus benutzt, der
ursprünglich vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen und
Thomson Multimedia entwickelt wurde (vgl. Abschnitt 3.1.8).

Für alle, die an generellen Einführungen in die MP3-Thematik
Interesse haben, lauern unter den folgenden Quellen interessante
Einsichten:

- http://www.iis.fhg.de/amm/techinf/layer3/index.html,
- http://swpat.ffii.org/patente/wirkungen/mpeg/index.de.html,
- http://www.cselt.it/mpeg/faq/faq_mpeg-1.htm,
- http://www2.mp3.de/knowhow/index.html,
- http://mp3-heaven.net/Infos/MP3/Was:ist:MP3,
- http://www.mp3-tech.org/,
- http://www.mpeg.org/,
- http://www.vitaminic.de/ascolta/cosa.shtml,
- http://members.tripod.de/chruz/mpeg/index.htm,
- http://www.audiofire.de/audiofire/infoworld/mp3_faq.html und
- http://www.drmh.de/faq/faq.html#4.2.1.

Sucht man bei http://www.wotsit.org/ nach "MP3", findet man dort
einige recht technische Dokumentationen des MP3-Formats (Header,
Frames, ID3-Tag), die z.B. für Programmierer von Interesse sein
könnten. Außerdem deckt die englischsprachige Einführung unter
http://webhome.idirect.com/~nuzhathl/mp3-faq.html mit Ausnahme der
technischen Spezifikation fast alle erdenklichen Fragestellungen, die
im Umfeld von MP3 auftreten können, ab.

Im Abschnitt 3.2.1 dieses Textes werden einige Empfehlungen für gute
MP3-Software-Player genannt, während Abschnitt 3.2.2 Ratschläge zur
Erstellung eigener MP3s gibt. Für weitergehende technische Fragen zum
Thema Audiokompression und Musikbearbeitung am und mit dem Computer
steht die Newsgroup de.comp.audio zur Verfügung.

3.1.6 Was bedeutet MC?

Das Kürzel MC steht für mehrere Dinge.

Zunächst wird damit die sogenannte Musikcassette bezeichnet, die für
Audioaufnahmen auf Band dient(e), mittlerweile aber wohl an Bedeutung
verloren hat. Außerdem wird MC besonders in der Dancehall/Ragga- bzw.
HipHop-Szene auch als Namenszusatz verwendet. Hier steht es zumeist
für master of Ceremonies (Zeremonienmeister). Gemeint ist damit der
Kerl, der seinem Publikum Reime und dergleichen entgegenschmettert.
Diese Bedeutung dürfte mittlerweile die häufigstgebrauchte sein.

Es sind aber auch Bezeichnungen wie Music Creator, Mike Checker, Mike
Chanter oder Microphone Controller genannt worden, die allerdings
eher selten auftauchen und wohl zu vernachlässigen sind.

3.1.7 Wofür steht EP?

EP steht für "Extended Play". Als eine EP wird - unabhängig vom
Format - ein Tonträger mit einer Gesamtspielzeit zwischen der einer
LP ("Long Play") und einer Single bezeichnet, der in der Regel
mehrere verschiedene Stücke statt nur Remixes eines Tracks enthält.

3.1.8 Was ist ein CODEC?

CODEC ist zunächst der abgekürzte Ausdruck für "Coder/Decoder".
Es handelt sich hierbei und die Software oder Hardware zur Kodierung
und Dekodierung von Daten. Grob gesagt ist es also ein Verfahren, das
Datenströme von einer Form in eine andere umwandelt.

Populär geworden sind in letzter Zeit besonders verschiedene CODECs
zur Audio-Komprimierung (vgl. Abschnitt 3.2.2). Bei der MP3-Kodierung
bspw. (vgl. Abschnitt 3.1.5) werden zur Reduktion der Daten nicht
einzelne Abtastwerte gespeichert, sondern, welche Frequenzen aus
diesen Abtastwerten gebildet werden. Dabei werden mit zunehmender
Komprimierung Frequenzen weggelassen, die durch andere, lautere oder
gleichzeitige so überdeckt werden, daß das Gehör sie nicht wahrnimmt.
Dies wird als Maskierung bezeichnet.

An dieser Stelle kommt die sog. Psychoakustik ins Spiel. Diese
beschäftigt sich mit menschlichen Wahrnehmung von Klängen und
insbesondere von Musik. Um zu wissen, welche Töne man wann weglassen
kann, werden psychoakustische Hörmodelle verwendet. Da verschiedene
MP3-CODECs auch unterschiedliche Hörmodelle verwenden, klingen die
Ergebnisse ebenfalls unterschiedlich.

Zur weiteren Information und Vertiefung bieten sich folgende Seiten
an:

- http://www.stud.uni-hannover.de/~andbusch/audiocoder.html
- http://fastforward.iwarp.com/
- http://www-ccrma.stanford.edu/~bosse/proj/proj.html
- http://www.eas.asu.edu/~speech/
- http://mitpress.mit.edu/e-journals/Computer-Music-Journal/Documents/progref/index.html

3.1.9 Was ist unter einer wohltemperierten Stimmung zu verstehen?

Wer ein Instrument spielt, wird dieses üblicherweise regelmäßig
stimmen, um den harmonischen Klang gewährleisten zu können.
Heutzutage stimmt man sein Instrument normalerweise mit einer
gleichstufigen oder auch technischen Temperierung. Bei der technisch
temperierten Stimmung wird der Oktavtonraum tatsächlich in zwölf
exakt gleiche Teile geteilt.

Bei der wohltemperierten Stimmung aber, die vornehmlich im 18. und
19. Jahrhundert benutzt wurde, war dies nicht so. Diese Stimmung
stellte einen Kompromiß zwischen der Naturtonstimmung und einem
Ausgleich der Halbtöne untereinander dar. Dies hatte zur Folge, daß
bei der wohltemperierten Stimmung nicht nur die einzelnen Töne,
sondern auch die unterschiedlichen Tonarten gegeneinander
unterschiedlich klangen, weil die Abstände zwischen den einzelnen
Tönen je nach Tonlage voneinander abwichen.

Bei der heute oftmals verwendeten technisch temperierten Stimmung
sind aber alle Tonarten nur Transpositionen der Ursprungstonart.
Dennoch findet die wohltemperierte Stimmung auch heute noch in vielen
Tasteninstrumenten eine weite Verbreitung, was dann dazu führt, daß
bspw. eine Sonate in Fis-Dur um einiges "schräger" erklingt als die
gleiche Sonate, die nach C-Dur transponiert wurde.

Zur Vertiefung dieses doch recht komplexen Themas empfehlen sich
http://groups.google.com/groups?selm=80XAAGfQGHB%40id-78496.users.dfncis.de
und http://members.aol.com/ReinerJank/tempe-te.htm.

3.1.10 Was stellt ein Fakebook dar?

Fakebooks enthalten die Melodie (sowie evtl. den passenden Text) und
die Changes (also die Akkordwechsel) bestimmter mehr oder minder
bekannter Stücke. Die Bezeichnung läßt sich angeblich auf die
Redewendung "to fake" zurückführen, welche im musikalischen Sektor
bedeutet, etwas zu spielen, was man nicht wirklich kennt. Ein
Fakebook ermöglicht einem dies, indem es die jeweiligen Stücke grob
umreißt und einem so eine Ahnung gibt, wie diese zu spielen wären.
Die meisten Fakebooks kommen in Ausgaben für C-Instrumente sowie in
separaten Ausgaben für Bb- und Eb-Instrumente.

Fakebooks gibt es für die verschiedensten musikalischen Gattungen und
Stilrichtungen. Das Realbook z.B. ist - vereinfacht ausgedrückt - ein
Fakebook für Jazzstandards. Das "originale" Realbook, welches per
Hand geschrieben und ausschließlich durch Kopien weiterverbreitet
wurde, war übrigens mehr oder weniger eine halblegale Angelegenheit,
da es keinerlei Zahlungen an die Urheber der verwendeten Stücke gab.
Zwar wird dieses Realbook (als Fifth Edition) immer noch eingesetzt,
aber mittlerweile finden auch "legale" Realbooks aus den Verlagen
Sher Music oder Hal Leonard Corporation Verwendung.

Außerdem im Einsatz sind sog. Chorushefte, welche eine Art Realbook
für Tanzmusiker darstellen und typischerweise im Format A5 quer
publiziert werden.

3.1.11 Wer ist Helga?

Wer in den letzten Jahren eines der vielen sommerlichen Rockfestivals
besucht hat, wird sich vermutlich über eine Seltsamkeit gewundert
haben: Völlig unmotiviert fängt plötzlich mitten in der Menge jemand
an, "Helga" zu rufen, und von überall schallen Antworten herüber.

Zwar weiß niemand, wer diese Helga, nach der mit vereinten Kräften
geschrien wird, eigentlich ist, aber fast jeder macht mit. Die Gründe
für diesen Kult liegen im Verborgenen, aber es gibt zumindest einige
Indizien, wo der gemeinschaftliche Ruf herstammen könnte.

So forschte man in de.alt.folklore.urban-legends im Thread ab
sowie in de.rec.musik.misc im Thread
ab nach den Ursachen, wobei
sich herauskristallisierte, daß bereits 1994 in St. Gallen (vgl.
http://www.openairsg.ch/infos/a-z.html#Anchor-Helga-7638) nach dieser
Dame gerufen wurde. Andere Quellen verlegen den Ursprung des Rufes
schon auf das Jahr 1992, mancher will von "Helga" gar schon Ende der
Achtziger gehört haben.

Die Legende verweist als Erklärung auf einen vermutlich stark
alkoholisierten Festivalbesucher, der eine ganze Nacht hindurch
verzweifelt seine Lebensabschnittspartnerin aufzuspüren versuchte,
was das amüsierte Publikum begeistert als Stichwort aufnahm:

Unter http://www.taz.de/pt/2002/07/20/a0072.nf/text.ges,1 wird die
Behauptung aufgestellt, der "Helga"-Ruf hätte seinen Ursprung schon
1992 beim damaligen Bizarre-Festival gehabt. Eine gewisse Helga
Horstmann habe sich so sehr mit ihrem Mann Hansi um eine Dose Ravioli
gestritten, daß sie kurze Zeit später im Backstage-Bereich mit einem
Roadie anbandelte. Jener "Hansi wußte nichts von alledem und machte
sich auf die Suche nach seiner Geliebten. Natürlich rief er nach ihr.
So verzweifelt und so lautstark, daß bald die Festival-Besucher
mitriefen. Helga und der Roadie verdrückten sich. Bis heute ehren die
Menschen Helga bei Festivals mit ihren Rufen. Aufgetaucht ist die
blöde Ziege trotzdem nicht." Die dort angegebene Quelle erscheint
allerdings recht dubios zu sein, handelt es sich doch um den
angeblich gehörnten Ehemann.

Anderen Vermutungen zufolge könne es sich auch um einen psychisch
gestörten Menschen gehandelt haben, der über den Tod seiner Helga
nicht hinweggekommen sei und deshalb fortwährend nach ihr rief. Ohne
entsprechende Belege ist diese Vermutung aber ins Reich der Fabel zu
verweisen.

Eine weitere populäre Helga, die die Ursache dieses Schlachtrufes
sein könnte, war die Titelheldin einer Reihe von Aufklärungsfilmen,
die in den späten Sechzigern neben den Filmen Oswald Kolles für
Furore sorgte (vgl. http://german.imdb.com/Title?0157743 und
http://www.herzenssache.de/ex/themen/helga.html).

Erwähnt wird der Schlachtruf außerdem auf folgenden Seiten:

- http://www.ahanet.de/ahanet/helga.htm
- http://www.taz.de/pt/2002/07/20/a0072.nf/text.ges,1
- http://asp.odn.de/scripts/pinnwand/pinnwand_mw/pinnwand.asp?sr=65
- http://www.taz.de/pt/2002/07/18/a0018.nf/text.ges,1

Wer aber diese Helga nun wirklich war, wird vermutlich nie geklärt
werden können. Der Lautstärke dieses Schlachtrufs tut dies aber
keinen Abbruch.

3.1.12 Was ist ein Cover?

Mit diesem Begriff können zwei verschiedene Dinge gemeint sein. Zum
einen bezeichnet man damit die Schutzhülle einer Schallplatte bzw.
einer CD. Meist bezieht man sich dabei speziell auf die Frontansicht
und das dort zu sehende Motiv.

Alternativ wird damit auch verkürzt eine sog. Coverversion, also ein
neu interpretierter Fassung eines bereits bestehenden Musikitels
bezeichnet. Genauere Informationen zu Coverversionen sind unter
http://www.coverinfo.de/erklaerg.html, http://www.coversproject.com/
und http://www.coverversion.de/Def.htm zu finden. Unter den beiden
erstgenannten sind umfangreiche Datenbanken dazu zu finden (vgl.
Abschnitt 3.4.12).

Zu beiden Begriffen finden immer wieder angeregte Diskussionen in den
Newsgroups statt. Als Beispiel hierfür wären die Debatten in den
Threads ab (Covermotive)
bzw. ab (Coverversionen) zu nennen.

3.1.13 Wer sagte "Über Musik reden ist wie über Architektur tanzen"?

Der Spruch, der im Original "Talking about music is like dancing
about architecture" lautet, wurde bereits einer ganzen Reihe von
Leuten zugeschrieben. Eine Kandidaten sind Laurie Anderson, Frank
Zappa, Elvis Costello, Steve Martin, William S. Burroughs, Charlie
Mingus, Thelonious Monk, Miles Davis oder John Cage.

Wer aber diesen mittlerweile stehenden Begriff aber nun wirklich als
Erster verwendete, läßt sich wohl leider nicht mehr klären. Zumindest
dem Versuch der Aufklärung widmet sich Alain P. Scott unter
http://home.pacifier.com/~ascott/they/tamildaa.htm.

3.1.14 Was sind Goldene bzw. Platin-Schallplatten?

Bei Goldenen Schallplatten bzw. Platin-Schallplatten handelt es sich
um Auszeichnungen der Tonträgerindustrie für erreichte Absatzzahlen.
Will meinen: Übertreffen die Verkäufe eines Albums oder einer Single
eine bestimmte Anzahl, verleiht die Plattenfirma dem Künstler bzw.
den Künstlern diese Auszeichnung. Welche Anzahl für diese Preise
notwendig ist, wird unter http://www.ifpi.de/charts/gp_schall.shtml
erklärt.

In Deutschland sind für Alben für eine Goldene 100.000 verkaufte
Einheiten und für Platin 200.000 Einheiten notwendig. Diese Zahl ist
in den letzten Jahren wegen des wegbrechenden Tonträgermarktes
kontinuierlich nach unten korrigiert worden. Waren bis Ende 1999 noch
300.000 Stück für Gold und 500.000 Stück für Platin erforderlich, lag
die Schwelle bis Ende 2002 noch bei immerhin 150.000 bzw. 300.000
Stück.

Bei Singles gibt es seit Anfang 2003 für 150.000 bzw. 300.000
verkaufte Einheiten Gold bzw. Platin. Auch hier wurde korrigiert: Bis
Ende 1999 mußte man noch 500.000 bzw. 1.000.000 Singles verkaufen, um
diese Auszeichnung zu erhalten. Bis Ende 2002 waren immerhin noch
250.000 bzw. 500.000 verkaufte Singles nötig.

In den USA gibt's bei Alben Gold für 300.000 Stück und Platin bei
600.000 Stück (bis 1999 500.000 bzw. 1.000.000). Außerdem gibt es
dort noch Super-Platin, wofür die doppelte Anzahl wie für Platin
erforderlich ist, und als äußerst spezielle Auszeichnung den Diamond
Award, der für 10.000.000 verkaufte Alben verliehen wird (vgl.
http://www.riaa.com/gp).

3.1.15 Was verbirgt sich hinter einem Labelcode?

Der Labelcode bzw. die LC-Nummer ist eine vierstellige Kennzahl, die
von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH
(GVL) vergeben. Die GVL schüttet ähnlich wie die GEMA Beiträge an die
Künstler aus, wobei die GVL die Rechte an der Produktion verwertet,
während die GEMA für die Rechte der Urheber zuständig ist (vgl.
Abschnitt 3.6.3). Die GVL ist unter http://www.gvl.de/ zu erreichen.

Anhand dieser Nummer, die jedes Label eindeutig identifiziert, werden
die Abrechnungen der Sendeanstalten mit den jeweiligen Plattenfirmen
erstellt. Sollen also Tonträger z.B. vom Rundfunk gesendet werden,
gilt durch den Aufdruck des Labelcodes das Senderecht als erteilt.
Die Rundfunkanstalt wird in ihrem Sendebericht den Labelcode zur
Verrechnung mit der GVL benutzen. Ohne Labelcode weigern sich manche
Rundfunkanstalten, Titel zu senden.

Wenn man als Betreiber eines eigenen Labels dieses bei der GVL
anmelden möchte, kann man einen Labelcode unter der Voraussetzung,
daß man a) einen Gewerbeschein besitzt und b) mindestens einen
bereits veröffentlichten Tonträger aufweisen kann, beantragen. Die
Mitgliedschaft in der GVL sowie der Labelcode sind gratis.

3.2 Musik am eigenen Rechner

3.2.1 Welcher MP3-Player ist der Beste?

Unter http://mp3decoders.mp3-tech.org/contents.html gibt es einen
recht aussagekräftigen qualitativen Vergleich diverser MP3-Software-
Player. Bei Vergleichen wie diesem sollte man aber im Hinterkopf
behalten, daß sich diese Fragestellung mit Sicherheit nicht objektiv
endgültig beantworten läßt. Es ist halt eine der berühmten
Geschmacksfragen, welchen MP3-Player man für die Wiedergabe
bevorzugt. Dies hängt auch von den Kriterien ab, die man als Benutzer
an die Software stellt. Manche legen Wert auf Tastaturbedienbarkeit
und unauffälliges Verhalten, während andere hingegen bunte Bilder
bevorzugen.

Die Anlaufstellen zu einigen beliebten Playern sollen hier genannt
sein:

a) Windows:
--------

- Apollo: http://www.hut.fi/~hylinen/apollo/
- Ashampoo Media Player: http://www.ashampoo.com/products/0014/
- AudioActive Player: http://www.audioactive.com/download/
- MusicMatch JukeBox: http://www.musicmatch.com/jukebox/
- QuickTime Player: http://www.apple.com/quicktime/download/
- Quintessential Player (QCD): http://www.quinnware.com/
- RealOne Player: http://de.real.com/freeplayer_r1p.html
- Sonique: http://sonique.lycos.com/
- UltraPlayer: http://www.ultraplayer.com/
- Visual MP3: http://www.iprogramdev.com/
- WinAmp: http://www.winamp.com/
- WinPlay: http://www.iis.fhg.de/amm/download/index.html#1
- Zoom Player: http://www.inmatrix.com/files/zoomplayer_download.shtml
- Zinf: http://www.zinf.org/

b) Linux:
------

- AlsaPlayer: http://www.alsaplayer.org/
- GQmpeg: http://gqmpeg.sourceforge.net/
- Grip: http://www.nostatic.org/grip/
- MAD: http://www.mars.org/home/rob/proj/mpeg/
- mp3blaster: http://www.stack.nl/~brama/mp3blaster.html
- mpg123: http://www.mpg123.de/
- RealOne Player: http://forms.real.com/real/player/unix/unix.html
- Sajber Jukebox: http://sajberjukebox.sourceforge.net/original/
- X Multimedia System (xmms): http://www.xmms.org/
- Zinf: http://www.zinf.org/

c) MacOS:
------

- Audion: http://www.panic.com/audion/
- iTunes: http://www.apple.com/de/itunes/
- MacAmp: http://www.macamp.com/
- MacAST: http://www.macast.com/
- Mint Audio: http://www.unsanity.com/mint/
- MP3 Strip: http://www.softwarium.com/mp3strip.html
- QuickMP3: http://www.zipworld.com.au/~tonio/quickmp3.html
- QuickTime Player: http://www.apple.com/quicktime/download/
- RealOne Player: http://forms.real.com/real/realone/mac.html
- SoundJam: http://www.soundjam.com/
- WinAmp: http://www.winamp.com/download/mac/
- xAudic: http://www.xaudic.net/

Weitere Links zu MP3-Player für diverse Betriebssysteme werden unter
den Adressen http://www.dailymp3.com/playerx.shtml aufgelistet.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Hörtest, den die
Zeitschrift c't veranstaltete, um heraus zu finden, ob sich ein
signifikanter Unterschied zwischen MP3 und der unkomprimierten
Originalmusik "erhören" läßt. Das Ergebnis dieses Tests kann durchaus
als überraschend angesehen werden. Die Adresse dieses Artikels ist
http://www.heise.de/ct/00/06/092/default.shtml.

3.2.2 Wie stelle ich eigene MP3-Dateien her?

Um selber MP3-Dateien herzustellen, benötigt man einen sogenannten
MP3-Encoder. Ein solches Programm benutzt einen Algoritmus (siehe
Abschnitt 3.1.8), um eine Wave-Datei in das MP3-Format umzuwandeln.
Hierbei sollte allerdings dringend Abschnitt 3.6.2 beachtet werden.

Geeignete Programme zur MP3-Komprimierung sind unter anderem:

- AudioActive Production Studio, http://www.audioactive.com/,
- Audiograbber, http://www.audiograbber.de/,
- CDex, http://surf.to/cdex/,
- dBpowerAMP Music Converter, http://www.dbpoweramp.com/,
- Easy CD-DA Extractor, http://www.poikosoft.com/,
- Exact Audio Copy, http://www.exactaudiocopy.de/,
- MusicMatch JukeBox, http://www.musicmatch.com/,
- RealJukebox, http://www.real.com/,
- WinDAC, http://www.windac.de/ und
- Xing AudioCatalyst, http://www.xingtech.com/.

Zudem gibt es diverse eigenständige Encoder, die teilweise über die
Kommandozeile gesteuert werden, teilweise aber auch in Programme wie
die obengenannten eingebaut werden können. Recht umfangreiche Listen
mit Software finden sich unter http://www.dailymp3.com/encoders.html
und http://www.mp3-tech.org/encoders.html.

Für eine Komprimierung nötig ist auf jeden Fall ein geeigneter CODEC
(vgl. Abschnitt 3.1.8). Diese gibt es in verschiedensten Varianten.
Der zum regulären Lieferumfang von Windows gehörende MP3-CODEC ist
für höherwertige Komprimierungsansprüche ungeeignet, da er lediglich
bis zu einer Bitrate von 96 kB/s zu verwenden ist. Alternativen gibt
es aber einige. Ein übersichtlicher und reproduzierbarer Vergleich
verschiedener zur MP3-Komprimierung geeigneter CODECs findet sich
unter http://www.r3mix.net/analysis.htm. Deutlich aktueller als diese
Gegenüberstellung dürfte jedoch eine Untersuchung von Ende 2003 sein,
die bei http://www.rjamorim.com/test/128extension/presentation.html
zu finden ist.

Ein gewisses Mindestmaß an Rechnerleistung sollte für diesen Zweck
zwar vorhanden sein, aber je nach verwendetem CODEC ist schon ab
einem alten Pentium 200 die Konvertierung in etwa in Echtzeit
möglich. Hierbei ist zu beachten, daß die verschiedenen CODECs sich
in ihrer Ausrichtung bezüglich Qualität und Geschwindigkeit recht
drastisch unterscheiden können.

Der unter Windows mittlerweile zum Quasistandard gewordene WinAmp
kann mit Hilfe solcher CODECs ebenfalls MP3-Files herstellen. Dafür
gibt es die im Standardumfang enthaltene Datei 'OUT_MP3.DLL', welche
aber auch unter http://www.winamp.com/customize/ als PlugIn
erhältlich sein sollte.

Im WinAmp-Menü 'Options\Preferences\Output' (oder dem entsprechenden
deutschen Eintrag) kann man unter 'Nullsoft MP3 Output Plug-In [...]
(x86) [OUT_MP3.DLL]' aus den auf dem Rechner installierten CODECs den
jeweils gewünschten auswählen. Die Konvertierung selber geht dann
lautlos vonstatten.

3.2.3 Wie wandele ich MP3-Dateien in Wavefiles um?

Nahezu jedes gängige Musikbearbeitungsprogramm dürfte mittlerweile
eine solche Funktion besitzen. Selbst der unter Windows mittlerweile
zum Quasistandard avancierte WinAmp beherrscht diese Umwandlung. Im
Menü 'Options\Preferences\Output' kann man aus den verschiedenen
angebotenen Ausgabeformen auch das Modul 'Disc Writer [OUT_DISC.DLL]'
auswählen, das beliebiges Ausgangsmaterial als WAV-Datei in das per
'Configure' ausgewählte Verzeichnis schreibt.

Nun werden alle gewünschten Songs in die Playlist geladen. Vor dem
Start der Umwandlung sollte man sich stets vergewissern, daß der
"Repeat-Play"-Modus ausgeschaltet ist. Die Umwandlung beginnt nach
dem Druck auf die Play-Taste.

Nachdem WinAmp seine Arbeit beendet hat, sollte am besten in oben
genanntem Konfigurationsmenü das Output-PlugIn gleich wieder zurück
auf DirectSound, WaveOut, oder welches PlugIn auch immer man zum
Abspielen benutzt, zurückgestellt werden. Eine ausführlichere
Anleitung zur Umwandlung von MP3s nach Wave per Winamp bietet
http://www.audiofire.de/audiofire/infoworld/anleitungen/mp3_zu_wave.html
an.

Beim ebenfalls recht beliebten Player Sonique gilt folgendes: Im Menü
'Setup\Audio' wird als Output der 'WAV Writer' ausgewählt. Der Rest
kann dann analog zur oben beschriebenen Vorgehensweise erfolgen.

3.2.4 Wie kann ich Wavedateien in MIDI-Daten umwandeln?

Gar nicht. Die heutige Technologie ist leider noch nicht so weit
fortgeschritten, als daß eine Umwandlung der diffusen Wellenformen
in konkret zugeordnete Stimmen einer MIDI-Datei möglich wäre.

Eine Wavedatei, also ggf. komplexes Audiomaterial, zu analysieren
und in "Notenblätter" (=MIDI) umzusetzen, ist etwas, an dem auch
gute studierte Musiker manchmal zu knacken haben. Abgesehen davon
kann man gar nicht alles in MIDI machen, was sich z.B. auf dem
aktuellen Musikmarkt so tummelt (vgl. Vocals, Samples, Geräusche).

Ergo ist das für ein Programm (vorerst und sicher auch in absehbarer
Zeit noch) ziemlich unmöglich. Das wird, wenn überhaupt, wohl erst
ausgereifte KI (künstliche Intelligenz) schaffen. Es soll zwar
Programme geben, die dies bei monophonen Wavedateien schaffen
sollen, aber diese sind bestenfalls als Experimente zu werten (vgl.
auch http://www.drm-machen.de/pcsonst.html#3632).

Wer diese Experimente mit eigenen Ohren bewerten will, kann sich die
passende Software unter aus der Zusammenstellung unter
http://www.hitsquad.com/smm/cat/MIDI_PLAYERS_UTILITIES/ heraussuchen.

3.2.5 Wie wandele ich MIDI-Dateien in Wavefiles um?

Es gibt diverse entsprechende Tools, die man finden sollte, wenn man
nach "midi2wav" oder "MIDI to Wav renderer" sucht. Die dabei
erzielten Ergebnisse stehen aber im deutlichen Zusammenhang mit der
Qualität der beim jeweiligen Tool mitgelieferten Soundbänke.

Die direkte Wave-Aufnahme einer abgespielten MIDI-Datei funktioniert
nur, wenn die eigene Soundkarte vollduplex-fähig ist, also eine
gleichzeitige Aufnahme und Wiedergabe beherrscht. Darüber sollte die
Dokumentation der Soundkarte Auskunft geben. Beherrscht die Karte
dies nicht, hilft ein Tool namens "Virtual Audio Cable", welches sich
mit den gängigen Suchmaschinen finden lassen sollte.

Die zweite Methode scheint für den normalen Bedarf sinnvoller, da die
MIDI-Klänge der meisten Soundkarten bereits ausreichend sind und
"hardwareberechnete" Effekte und Klänge meist besser als solche sind,
die von einer Software gerendert werden.

http://www.public.asu.edu/~abarber2/mirror/midihelp/midi2wav.htm hat
eine Anleitung, mit Hilfe von WinAmp MIDI-Files in Wave-Dateien
umzuwandeln, im Angebot.

3.2.6 Wie filtere ich Gesang aus einem Stück heraus?

Allein aus audiotechnischer Sicht ist dieses Ansinnen ziemlich zum
Scheitern verurteilt - es klappt so gut wie nie, die Vocals restlos
zu entfernen, ohne den Rest des Songs gleich mit zu zerstören. Bei
Aufnahmen aus den Anfängen der stereophonen Aufnahmetechnik wurde
allerdings noch ziemlich stark zwischen dem rechten und linken Kanal
getrennt, wobei die Stimmen fast immer in die Mitte gelegt wurden.
Durch Invertieren eines Kanals konnte man damals recht gute
Ergebnisse erzielen. Inzwischen funktionieren solche Verfahren aber
kaum mehr, weil alle möglichen Effekte die Stimmen im Raum verteilen
(vgl. auch http://www.drm-machen.de/pcsonst.html#3632).

Es gibt für diesen Zweck allerdings ein passendes Winamp-PlugIn unter
http://www.analogx.com/contents/download/audio/vremover.htm, welches
aber wegen der oben angesprochenen Probleme leider nur recht dürftige
Ergebnisse hervorbringt. Für weitere Nachfragen steht die Newsgroup
de.comp.audio zur Verfügung.

3.2.7 Wie kann ich meine alten LPs auf CD brennen?

Eine sehr gut geschriebene Anleitung zu diesem Problem befindet sich
unter http://www.joergei.de/lp2cd/. Dort finden sich neben einer
Beschreibung, wie der Autor sein Vinylarchiv auf CD gebracht hat,
auch viele Hinweise, wie man Knackser und Grundrauschen aus Stücken
entfernen kann. Das dort beschriebene Grundprinzip läßt sich ebenso
auf alte Aufnahmen auf Tonband bzw. Audiocassetten anwenden, so die
Möglichkeit besteht, die entsprechenden Geräte an den PC
anzuschließen.

Unter http://homepages.nildram.co.uk/~abcomp/lp-cdr.htm finden sich
einige englischsprachige Tips, die evtl. auch von Interesse sein
könnten.

Wem allerdings diese Vorkehrungen zuviel Mühe bereiten, der kann sich
die Arbeit auch an verschiedenen Stellen gegen Bezahlung abnehmen
lassen:

- http://lp2cd.de/,
- http://www.vinyl2cd.de/,
- http://www.lptocd.org/,
- http://www.musikprojekt.de/lpaufcd.htm und
- http://home.t-online.de/home/088162406-0001/jenny.htm.

3.2.8 Warum will mein Brennprogramm meine Wavefiles nicht brennen?

Sollte sich das Brennprogramm weigern, die Datei zu übernehmen, gibt
es möglicherweise mit dem Format der vorliegenden Datei Probleme.
Die Samplefrequenz muß bei 44100 Hz und die Auflösung bei 16 Bit
stereo liegen. Mit Hilfe eines gängigen Klangbearbeitungsprogramms
ist eine Umwandlung in dieses Format problemlos möglich. Beispiele
für solcherlei Software sind in Abschnitt 3.2.18 zu finden.

Um weitere Probleme im Zusammenhang mit dem Brennen von CDs zu lösen,
gibt es unter http://faq.dchlb.de/ eine hervorragende FAQ, die aus
der Newsgroup de.comp.hardware.laufwerke.brenner heraus entstanden
ist. Auch unter http://www.brennmeister.com/cdrfaq/ ist eine, wenn
auch mittlerweile etwas überholte FAQ zu diesem Thema zu finden.

3.2.9 Wie kann ich Audio-Streams abspeichern?

Als angeblich eierlegende Wollmilchsau auf diesem Gebiet gilt Total
Recorder, http://www.highcriteria.com/productfr.htm#prod_TR, für das
http://www.mp3-world.net/d/workshop/progs/webradio/ eine Einführung
anbietet. Ebenfalls als hilfreich könnte sich das Virtual Audio Cable
erweisen, welches unter http://www.ntonyx.com/vac.html zu finden ist.

Ebenfalls geeignet wäre das Tool Streambox VCR, welches aber von
seinem Hersteller mittlerweile wegen Lizenzschwierigkeiten u.a. mit
RealNetworks nicht mehr unterstützt wird. Eine Anleitung ist unter
http://home-1.worldonline.nl/~staak/vcr.htm zu finden.

Es gibt allerdings je nach Format noch weitere Möglichkeiten, die im
Folgenden beschrieben werden:

a) RealAudio

Es gibt mehrere Möglichkeiten, RealAudio-Streams abzuspeichern.
Zunächst bietet der kommerzielle RealPlayer Plus, erhältlich über
http://www.real.com/, im Gegensatz zur Freeware-Version des
RealPlayers eine Record-Funktion, mit der sich beliebige Streams
aufzeichnen lassen. Aber auch sonst gibt es mehrere Wege,
gestreamte RealAudio-Daten zu sichern:

- In einer Datei mit der Endung .ram findet sich oftmals der
Verweis auf das eigentliche File (meist mit der Endung .ra).
Dieses File kann man normalerweise wie eine ganz normale Datei
abspeichern. Gelegentlich findet sich auch eine solche Datei
nach dem Abspielen in einem temporären Verzeichnis oder im
Browser-Cache, von wo aus man es weiterverwenden kann.

- Bei regulären Streams ist es deutlich schwieriger, diese
abzuspeichern. Es gibt allerdings mittlerweile zwei sehr gute
PlugIns für WinAmp, die dies ermöglichen. Unter den Adressen
http://www.musiclivesonline.com/software/watara.html und
http://hello.to/innoreal/ stehen diese zum Download bereit.
Voraussetzung ist hier aber jeweils, daß ein funktionsfähiger
RealPlayer möglichst neueren Datums installiert ist, da beide
PlugIns auf dessen Dateien zugreifen.

Mit diesen PlugIns kann man die zu streamende Datei ganz normal
behandeln und z.B. über das DiscWriter-Output-PlugIn auf der
Festplatte abspeichern.

- Mit Hilfe des bereits etwas betagten X-File get, welches sich beim
Server als RealPlayer ausgibt, kann der Stream auf die Festplatte
geschrieben werden. Nachteil dieses Programms ist, das es seit
längerem nicht mehr weiterentwickelt wurde und deshalb
RealAudio-Files jüngeren Datums (ab dem G2-Standard) nicht mehr
verarbeiten kann. Desweiteren gibt es ein ähnlich wie X-File get
arbeitendes Tool namens StreamSave, welches sich ebenfalls bei
gängigen Download-Archiven finden lassen sollte.

Zur Umwandlung von RealAudio-Dateien sollte Abschnitt 3.2.10
gelesen werden.

b) MP3

Ähnliches wie für RealAudio-Streams gilt auch für MP3-Streams, wie
sie z.B. bei ShoutCast-Servern eingesetzt werden:

- Endet die URL des Streams auf .m3u ist dies - analog zu der bei
RealAudio verwendeten .ram-Datei - eine sog. Playlist, in der
das zu streamende MP3-File genannt wird. Auch hier sollte man
diese Datei mit den üblichen Methoden abspeichern können. Zudem
besteht hier ebenso die Möglichkeit, daß sich nach dem Ende des
Streams die komplette MP3-Datei im temporären Verzeichnis bzw.
im Cache des verwendeten Browsers befindet.

- Mittels des sich unter http://www.oddsock.org/tools/sripper/
befindlichen Tools StreamRipper32 können beliebige Streams auf
Festplatte gespeichert werden. Das Programm ist hierbei recht
vielseitig einsetzbar und zudem Freeware, wenn auch nur für
Windows erhältlich.

- Für WinAmp gibt es ein entsprechendes PlugIn des Streamrippers,
welches unter http://streamripper.sourceforge.net/ zu finden
sein sollte und mit dem es möglich ist, die Ausgabe der
gestreamten Daten auf die lokale Festplatten zu lenken. Zudem
gibt es auch ein DSP-PlugIn namens SaveCast, welches unter
http://www.oddsock.org/tools/dsp_savecast/ erhältlich ist.

3.2.10 Wie wandle ich RealAudio in andere Formate um?

Wenn es sich nicht um einen RealAudio-Stream handelt (siehe
Abschnitt 3.2.9), sondern um eine bereits auf Festplatte gebannte
Datei, stehen verschiedene Tools zur Verfügung, um die Datei in
handlichere Formate zu wandeln.

Mit den bereits erwähnten PlugIns für WinAmp ist aber eine solche
Unwandlung recht problemlos möglich. Es geht aber auch ohne WinAmp.
Zwei Konverter finden sich unter http://rawavrecorder.homestead.com/
bzw. http://www.southcom.com.au/~gwalker/download/ra2wav.htm.

Für Linux gibt es unter http://www.zip.com.au/~erikd/vsound/ eine
geeignete Software. Dort ist auch eine ausführliche Installations- und
Benutzungsanleitung zu finden. Nach der Installation kann man dann z.B.
mit dem Kommando ...

| vsound -f mitschnitt.wav -d realplay

... ein File "mitschnitt.wav" erzeugen, das - nach Beendigung des
"realplay" - den Stream im "wav"-Format erhält. Wenn ein
bereits existentes "*.rm"-File bezeichnet, ist damit die Konvertierung
ins "wav"-Format machbar. "vsound" ist - aufgrund der Arbeitsweise -
auch verwendbar für MP3-Streams.

Hierbei ist allerdings zu beachten, daß Real Networks eine relativ
rigide Politik fährt, um den Mißbrauch ihres Formats zu unterbinden.

3.2.11 Wie wandle ich Windows Media-Dateien in andere Formate um?

Auch Microsoft setzt auf eine möglichst weitgehende Unterbindung von
Möglichkeiten, ihr proprietäres Format umzuwandeln. Nachdem recht
frühe Versionen von WinAmp (bis V2.60) noch eine Umwandlung von
WMA-Dateien in Wavefiles unterstützten, wurde auf Druck von Microsoft
dieses Feature unterbunden.

Mittels einer der älteren Versionen von WinAmp, welche im Archiv von
http://www.pure.co.jp/~shacho/mp3/saisei/winamp.html oder bei
http://www.oldversion.com/program.php?n=winamp zu finden sind, kann
aber wie gewohnt der DiscWriter zur Umwandlung eingesetzt werden.

Unter http://www.streambox.com/products/Ripper/index.asp bzw.
http://www.mp3machine.com/software/Streambox_Ripper/ befindet sich
der Streambox Ripper, der neben WMA auch die Formate Wave und MP3
beherrscht und sich so für die Konvertierung dieser Dateien geradezu
anbietet. Gleiches gilt für den unter http://www.audconv.com/ zu
findenden Audio Converter.

3.2.12 Mit welcher Software kann ich Noten setzen?

Es gibt nur recht wenig Freeware auf diesem Sektor. Das Paket
PMX/MusiXTeX ist empfehlenswert, setzt aber Kenntnisse in TeX bzw.
LaTeX voraus. Bei Liedern kann dann M-Tx zusätzlich noch sinnvoll
sein. MusiXTeX, PMX und M-Tx sind auf http://www.gmd.de/Misc/Music/
erhältlich. Mit abc, http://www.gre.ac.uk/~c.walshaw/abc/, und
GNU LilyPond, http://www.lilypond.org/, stehen weitere Werkzeuge zur
Verfügung.

Zudem wurden auf Basis von ASCII einige Notensatzformate entwickelt,
die http://www.music-notation.info/en/compmus/notationformats.html
auflistet, auch wenn sich diese im Usenet nicht durchsetzten konnten.
Allerdings ist momentan MusicXML von http://www.musicxml.org/xml.html
auf einem guten Weg, um sich als Austauschformat für Noten
etablieren zu können.

Unter http://www.drm-machen.de/pcnsatz.html ist ein detaillierterer
Überblick über solche Programme zu finden.

3.2.13 Wie stelle ich MIDI-Files als Noten dar?

MIDI-Daten sind prinzipiell nichts anderes als Notenblätter, die
in einem maschinenlesbaren Format vorliegen. Jeder MIDI-Sequencer
liest diese aus und spielt sie dementsprechend auch ab. Damit aber
auch diejenigen, die Noten lesen können, diese Daten nutzen können,
müssen sie erst in eine Partitur umgewandelt werden.

Jedes brauchbare Sequencer- und Notationsprogramm sollte eine solche
Funktion anbieten. Als Anlaufstellen für die Suche nach geeigneter
Software bieten sich http://www.musica.at/shareware/Notation/ und
http://www.hitsquad.com/smm/cat/MIDI_SEQUENCERS/ bzw.
http://www.hitsquad.com/smm/cat/MIDI_PLAYERS_UTILITIES/ an.

Vorsicht: Nicht alles, was in einer Partitur steht, wird auch in
MIDI-Files gespeichert. Gerade Dynamikanweisungen (pp, p, f, ff),
Verzierungen, Triller und ähnliches (z.B. Akkorde, Akkordbrechungen)
werden nicht in MIDI gespeichert, sondern direkt "aufgelöst"; statt
der Anweisung "Triller" findet sich in der MIDI-Datei der eigentliche
Triller aus Einzelnoten zusammengesetzt. Die Erkennung solcher
Details ist nur in Spezialfällen möglich. Häufig ist daher ein
Notenabbild der MIDI-Datei nicht das, was man erwartet hat.

3.2.14 Wie kann ich MP3-Dateien schneiden?

Für diesen Zweck gibt es mehrere Programme, die sich anbieten:

- MannsMP3Edit: http://www.mannsmp3edit.i-p.com/
- mp3DirectCut: http://www.rz.uni-frankfurt.de/~pesch/#mp3dc
- MP3Trim: http://www.logiccell.com/~mp3trim/
- MP3-Cutter: http://www.mp3-cutter.de/
- MP3-Cutter2: http://www.mp3machine.com/software/MP3Cutter2/
- MP3Trackmaker: http://www.heathcosoft.com/software/mp3trackmaker/
http://www.lepsite.de/download.php?file=trackmaker
- MP3 Splitter: http://codevisions.online.de/files/mp3splitter.zip
- Unphuck: http://www.thesleepwalker.com/software/#mp3
- WaveRecorder: http://www.waverec.de/
- mpegcut: http://www.huennebeck-online.de/download/mpegcut (Linux)

Über eventuelle Einschränkungen in der Funktionsweise informieren die
jeweiligen Produktseiten.

Unter http://www.mp3burn.de.vu/ ist ein Tutorial für die Bearbeitung
kompletter Alben, die in lediglich einem MP3-File vorliegen, zu
finden.

3.2.15 Wie bearbeite ich die ID3-Tags meiner MP3s?

Zur genaueren Auszeichnung von MP3-Dateien dienen die sogenannten
ID3-Tags. Über diese können für jede Datei diverse Details zu diesem
Musikstück (u.a. Interpret, Songtitel, Album) angegeben werden. Neben
diversen Abspielprogrammen (vgl. Abschnitt 3.2.1) können diese Tags
mit Hilfe diverser Tools auch deutlich komfortabler bearbeitet und
angepaßt werden:

- http://www.renatager.de/
- http://www.id3-tagit.de/
- http://surf.to/mptagger
- http://www.softpointer.com/tr.htm
- http://www.whitsoftdev